Steck es ins Sparschwein!

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Jedes Mal, wenn du deinen Hund für ein Verhalten belohnst, zahlst du für dieses Verhalten ein. Stell Dir vor, du steckst jedes Mal, wenn du deinem Hund ein Leckerli gibst, einen Cent in das Sparschwein. Ruf’ den Hund, er kommt, ein Leckerchen für ihn und einen Cent für das Sparschwein. Er kommt 100 Mal, du hast ihm 100 Leckerchen fürs Kommen gegeben und du hast jetzt 100 Cent im Sparschwein. Nehmen wir mal an, “Kommen” ist 5 Cent wert. Jedes Mal, wenn du ihn rufst und ihm kein Leckerchen gibst, entnimmst du 5 Cent aus dem “Komm”-Sparschwein. Wenn kein Geld mehr im Sparschwein ist, bekommst du das Verhalten nicht mehr. Hunde arbeiten gerne, wenn das Sparschwein wohl gefüllt ist, aber sie arbeiten nicht auf Kredit.

Hier steht Banner w200-rightJedes Verhalten hat für jeden Hund einen anderen Wert. Für meinen Hund ist “etwas aufheben und mir geben” ein billiges Verhalten. Sie apportiert gerne, es macht ihr Spaß und sie würde mir drei Apports für einen Cent oder 50 Apports für 10 Cent verkaufen. In ihre Box zu gehen ist hingegen ein sehr teures Verhalten. Sie ist ein Assistenzhund und deswegen immer bei mir. Sie ist daran gewöhnt, immer bei mir zu sein. In eine Box zu gehen und zu hören, wie ich meinen Mantel anziehe und die Autoschlüssel nehme, ist schlichtweg eine Beleidigung. In eine Box zu gehen kostet mindestens einen Euro und ich sollte besser zwei Euro im Sparschwein haben, bevor ich auch nur daran denke, sie ohne Bezahlung in ihre Box zu schicken, sonst werde ich einiges zu hören bekommen!

Weiter geht’s mit dem nächsten Artikel: Und was ist mit Boxentraining?

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