Problemlösungen – Seite 1

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Egal, was du für ein Problem hast, es gibt drei Ansätze, um eine Lösung zu finden.

Der erste Ansatz: Überprüfe deine Kriterien. Ein Kriterium ist das, was du von deinem Hund erwartest. Schlechte Trainer verlangen viel auf einmal. Aus durchaus verständlichen Gründen wird diese Methode auch “lumping“, zu deutsch “Klumpen bilden”, genannt. (Anm.d.Ü.: “to lump” bedeutet “Klumpen bilden”, ein “lump” ist ein Klumpen, bedeutet aber auch “Blödmann”.) “Lumpers” verlangen von Anfang an ein vollständiges, perfektes Verhalten. Sie wollen, dass ihr Hund in einem tadellosen Sitz-Bleib verharrt, während sie ein Apportel quer durch den Raum werfen. Dann soll er auf ihr Zeichen hin zu dem Apportel rennen, es aufnehmen und ohne es zu knautschen oder fallen zu Hier steht Banner w200-rightlassen flott und auf kürzestem Weg zurück bringen, das Apportel dann im perfekten Vorsitz präsentieren und es schließlich auf ein Zeichen hin ausgeben, um wieder selbstständig in die Fußposition zurückzukehren. Das ist ein Riesenklumpen an Verhaltensweisen. Und wenn nur ein Verhalten in diesem Klumpen nicht klappt, ist es nur sehr schwer in Ordnung zu bringen, denn es ist tief in den anderen Verhaltensweisen eingegraben.

Gute Ausbilder andererseits teilen das gewünschte Verhalten in winzige Schritte auf (Anm.d.Ü.: auf Englisch “to split a behaviour”), daher wird dieses Vorgehen – Überraschung! – auch “splitten” eines Verhaltens genannt. Es ist überhaupt kein Problem, ein schlechtes Halten eines Apportels zu verbessern, wenn es in mehreren kleinen Schritten trainiert wurde. Du musst nur feststellen, in welchem der Schritte das Problem aufgetaucht ist, und dann auf dieser Stufe neu aufbauen.

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