Platz – Seite 2

WAS IST, WENN…

… ER STÄNDIG HINTER MIR HERLÄUFT UND SICH DANN IN MEINER NÄHE HINLEGT?
Stell ihn hinter ein Babygatter oder einen Welpenzwinger aus Drahtgeflecht. Dann übt ihr das Platz wie oben beschrieben: direkt vor ihm anfangen und dann langsam, einen Mini-Schritt nach dem anderen, weiter weggehen.
Achte darauf, dass du nicht dein Platz-Signal verwendest, solange du dieses Problem nicht behoben hast. Du willst ja nicht, dass er lernt, dass “Platz” bedeutet: “Komm zu mir und leg dich hin.” Du willst, dass er lernt, dass “Platz” bedeutet: “Leg dich jetzt, genau dort, wo du bist, hin”.

WIE SAG ICH’S MEINEM HUNDE:
Wenn du die Entfernung erhöhst, mach alles andere einfacher. Das bedeutet auch, dass du nicht das “Platz”-Signal verwendest, sondern darauf wartest, dass er dir das Platz anbietet. Wenn dein Hund dir das Platz in der Entfernung und auf die Art und Weise, wie du es dir vorstellst, sicher und eifrig anbietet, kannst du wieder wie bisher das “Platz”-Zeichen einführen: als eine Erinnerung daran, wie das Verhalten genannt wird. Dann kannst du nach und nach das Platz verlangen, wenn er gerade nicht daran denkt.

SO GEHT’S WEITER:
Kann er Platz in seiner Box machen? Auf seinem Platz? Im Auto? Im Kofferraum? Auf Zement? Auf einem Pflegetisch? Auf einer Wiese? Wenn du mit dem Rücken zu ihm stehst? Und wie sieht es aus, wenn jemand anders ein Platz verlangt?

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