Pflege und Umgang – Seite 3

WIE SAG ICH’S MEINEM HUNDE:
Ich verwende kein Extra-Zeichen dafür, außer “Bleib”. Hunde generalisieren im Allgemeinen nicht gut, aber “Bleib” scheinen sie sehr gut auf andere Situationen übertragen zu können. Wenn er “Bleib” im Platz-Bleib, Sitz-Bleib und Steh-Bleib gelernt hat, wird er geradezu erstarren, in welcher Position er auch gerade sein mag, wenn er das Wort hört.

SO GEHT’S WEITER:
Ohren: Guck hinein, berühre sie innen mit einem Finger, hebe sie hoch, klappe sie herunter, lege sie über die Augen, wische sie behutsam mit einem Läppchen aus. Spielerisch, ohne Zerren und Ziehen, wie in dem Kinderlied: “Hängen deine Ohren runter, wackeln sie hin und her?…” (Anm. d. Ü.: Melodie und Text findest du unter http://childstoryhour.com/nurseryrhymes.htm )
Hier steht Banner w200-leftSchwanz: Hebe ihn hoch, zieh ihn runter, strecke ihn gerade nach hinten aus, drücke die Analdrüsen aus (mach das am Besten in der Badewanne, und sag hinterher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt), halte ihn am Ansatz, halte ihn an der Spitze, wedele damit.
Pfoten: Ziehe sie nach vorne, zurück, zur Seite (sehr behutsam, sie sind in dieser Richtung nicht sehr beweglich), wasche sie mit einem Waschlappen, trockne sie mit einem Handtuch, schneide die Haare zwischen den Ballen (nimm eine stumpfe Schere mit abgerundeten Spitzen, wenn du noch nicht ausreichend Übung darin hast – und vergiss nicht, es geht nicht ums Haareschneiden, sondern darum, dass du deinen Hund daran gewöhnst, sich die Haare schneiden zu lassen) und tu so, als ob du die Krallen schneidest. Ich kann dir gar nicht sagen, wie viel mehr Freude ihr beide haben werdet, wenn du dir jetzt etwas Zeit nimmst, um deinen Hund an all das zu gewöhnen, so dass die regelmäßige Pflege nicht in einen Ringkampf ausartet!

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