Hundekekse und Leckerlies

Fast jeder zweite Haushalt in der Bundesrepublik Deutschland hat einen Hund in der Familie. Mehr als ein Hund hingegen kommt relativ selten vor. In das geliebte Familienmitglied wird natürlich auch viel Gefühl und auch Geld investiert.

Nicht nur bei den Menschen geht die Liebe durch den Magen. Hunde machen alles für ein leckeres Häppchen. Aber sie sind auch von Natur aus dazu konditioniert, länger auf einem schmackhaftem Stück herumzuknabbern.

Das Klischee des Lieblingsknochens, den der Hund vor dem Haus vergräbt, kommt nicht von ungefähr. Es werden zahlreiche Snacks angeboten, um das Haustier glücklich zu machen. Aber nicht jedes Produkt ist auch gut für den Hund. Natürliche Hundeleckerlies werden immer beliebter.

Neben dem üblichen Hundefutter konsumiert auch der Hund gerne Leckereien. Dabei sollten allerdings möglichst keine oder nur ganz wenig der folgenden Inhaltsstoffe enthalten sein: Zuckerersatz, Getreide und chemische Inhaltsstoffe wie künstliche Aromen oder Konservierungs-stoffe.

Die Zeit des Kauens unterscheidet sich natürlich entsprechend. Kauknochen halten üblicherweise mehrere Tage lang. Der übliche Kausnack, wie zum Beispiel Rinderhaut, hält nur einige wenige Minuten stand. Ein klassischer Snack schafft hingegen nur wenige Sekunden.

Besonders die von den Herstellern angebotenen Hundekekse und Leckerlies sollten nicht gedankenlos eingekauft werden. Discounter sind ohnedies keine gute Einkaufsquelle, um hochwertiges Futter für den Hund zu kaufen. Aber auch Fachmärkte und Shops im Internet bieten keine Garantie für eine optimale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe.

Bei natürlichen Leckerlies wie zum Beispiel Ochsenziemer, der Kopfhaut von Rindern und Schweineohren kann man nicht viel falsch machen. Allerdings sollte man darauf achten, ob es vielleicht eine Füllung oder Ummantelung gibt.

Die Zutat, die bei der Anführung der Inhaltsstoffe zu Beginn angeführt ist, ist auch am meisten enthalten. Dabei sollte es sich möglichst nicht um Getreide aus Weizen handeln. Noch dazu sollten die Inhalte möglichst auf 100 % gerundet werden können. Sonst verschleiert der Produzent mögliche Nebenerzeugnisse, die nichts in der Nahrung zu suchen haben.