Einführung in die Traininglevels von Sue Ailsby – Seite 4

Hier steht Banner w468

Ich habe die folgenden Verhaltensweisen als die wichtigsten Schritte ausgewählt, um den Hund zu einem Partner und Teammitglied zu machen. Später kann der Trainer beginnen, eigene Wege einzuschlagen, die seinen persönlichen sportlichen Neigungen entsprechen, oder, wie ich es tue, an allen Verhaltensweisen zu arbeiten, um den Hund so vielseitig wie möglich auszubilden:

  • Komm. Vom Hin- und Herrennen zwischen zwei Personen, zum Kommen zwischen anderen Hunden und Menschen hindurch, bis hin zum formellen Abrufen.
  • Kontaktzonentraining. Eine Verhaltensweise aus dem Agility, die man aber in vielen Bereichen anwenden kann: Du kannst den Hund stoppen, wo und wann du willst.
  • Boxentraining. Der Hund lernt, daheim, im Auto oder beim Tierarzt in einer Box zu sein; in die Box hineinzugehen und darin zu bleiben – gelassen, ruhig und entspannt.
  • Distanzarbeit. Der Hund lernt, auf deine Signale zu reagieren und sie umzusetzen – und zwar sowohl in deiner Nähe als auch auf Entfernung.
  • Platz.
  • Platz-Bleib. In Sichtweite und außer Sichtweite, vertrauensvoll und gelassen.
  • Finish. Seitliche Bewegungen sind nützlich beim Zug, bei der Unterordnung (Obedience) und beim Agility; es bedeutet: zurück zur Fußposition aus jeder Stellung.
  • Front. (Anm. d. Ü.: Kommen und gerade vor dir sitzen.)
  • Geh auf deinen Platz. Du kannst den Hund irgendwo ablegen, so dass du in Ruhe deine Sachen erledigen kannst, während er ruhig und gelassen auf seinem Platz und aus dem Weg bleibt.
  • Pflege und Umgang. Du kannst den Hund überall berühren, seine Krallen schneiden, ihn bürsten usw.
  • Bei Fuß. Völlige Konzentration und Positionskontrolle.
  • Hausaufgaben. Verschiedene Aufgaben, die dir eine gute Grundlage für die dem Training zugrundeliegende Theorie geben.
  • Weitsprung. Welcher Hundesport verlangt kein zuversichtliches, sauberes und enthusiastisches Springen? (Anm. d. Ü.: Außerdem macht es wirklich fast allen Hunden Spaß.)
  • Hochsprung.
  • Hier steht Banner w200-right

  • Leinenführigkeit. Laufen an der losen Leine, ohne zu ziehen, ist wohl das schwerste, was wir einem Hund (und uns) jemals beibringen werden.
  • Auf der Straße. Wenn man jedes Verhalten des Hundes zwei Levels unterhalb des aktuellen Levels an anderen Orten übt, wird der Hund es dann auch an vielen Orten ausführen. “Er macht es zu Hause” ist kein sicheres Anzeichen dafür, dass er es auch woanders kann!
  • Apport. Mein ganz persönlicher Indikator für die wahre Kommunikation zwischen Hund und Mensch: Ein ausgebildeter Apport für jeden beliebigen Gegenstand.
  • Geruchsunterscheidung. Bringt ein wenig Spaß und Staunen in deinen Trainingsplan.
  • Sitz.
  • Sitz-Bleib.
  • Steh.
  • Steh-Bleib.
  • Target. Egal ob mit Pfote oder Nase, Target (Zielobjekte berühren) ist eine grundlegende Fähigkeit, um Hunderte von Verhaltensweisen zu erlernen und ein leichter Weg, viele andere herbeizuführen.
  • Trick. Ich verwende Tricks, um die verschiedenen Wege zu erläutern, um Verhaltensweisen zu bekommen, um Hund und Halter zu lehren, kreativ zu sein und um den Hundehalter daran zu erinnern, warum er überhaupt einen Hund hat.
  • Zen. Je mehr ein Hund etwas will, umso mehr muss er darüber nachdenken, dem Trainer das zu geben, was dieser will. Ein hervorragender Anschauuungsunterricht für deinen Hund – für’s Leben und für’s Training!

Der Rest bleibt dir überlassen. Lasst uns noch ein paar Punkte besprechen und dann anfangen.

Weiter geht’s mit dem nächsten Artikel: Die Levels

Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

Hier steht der Banner W336