Der B.A.R.F-Guide für Anfänger

Dieser Artikel richtet sich an alle Interessierten, die immer schon mal wissen wollten, was BARFen eigentlich ist und wie man am besten anfängt.

1) Was ist BARF?

Vielen ein Begriff, heiß diskutiert und doch wissen die meisten nicht genau um was es geht. BARF – Biologisch Artgerechte Rohfütterung, oder auch “Bones And Raw-Food” (Knochen und rohes Fleisch). Viele werden sich fragen, warum manche Hundebesitzer auf rohes Fleisch und Gemüse zurückgreifen, wo es doch sowieso eine riesige Auswahl an Nass- und Trockenfuttersorten für sämtliche Altersklassen und Rassen gibt.
Die Antwort: Beschäftigt man sich näher mit diversen Fertigfuttersorten, bemerkt man, dass sehr viele Marken qualitativ sehr minderwertig sind und/oder den Ansprüchen des Hundehalters nicht genügen. Außerdem kann man selbst Zubereitetes sehr gut an Krankheiten und Unverträglichkeiten des Hundes anpassen, wenn man sich ein bisschen genauer mit der Materie beschäftigt.
Anfangs noch belächelt, findet die Gruppe der “Rohfütterer” nun immer mehr Anhänger und wird mittlerweile sogar von einer stetig wachsenden Anzahl an Tierärzten beraten und unterstützt.
Dieser Artikel soll ein kleiner Leitfaden für Interessierte, Einsteiger und BARF-Neulinge sein.

2) Grundbedarf des Hundes – Zahlen und Fakten

Wie bei vielen Dingen im Leben besteht der Anfang erstmal aus grauer Theorie. Bevor man anfängt, seinem Hund selbst zusammengestellte Mahlzeiten zu füttern, sollte man ungefähr wissen, was und wieviel ein Hund zum Überleben und gesund bleiben benötigt. Damit meine ich nicht nur die Hauptbestandteile, wie Fleisch, Gemüse und Getreide sondern vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Die Verdauung des Hundes ist sehr ähnlich der des Menschen – ein sehr komplexes System in dem eine Vielzahl von Organen verschiedene Aufgaben übernimmt. Die Nahrung wird in verschiedenen Abschnitten des Verdauungstraktes mechanisch zerkleinert und chemisch in ihre Bestandteile zerlegt. Nicht verwertbare Reste werden i.d.R. ausgeschieden.

Alle nachfolgend gemachten Angaben beziehen sich auf Hunde die sich weder im Wachstum, noch in einer Trächtigkeits- oder Laktationsphase befinden. Auch extrem belastete Hunde, wie Schlittenhunde oder Rennhunde haben teilweise einen erhöhten Bedarf. Auf Probleme einer Über- und Unterversorgung der einzelnen Elemente wird später noch näher eingegangen.

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Vitamine
Vitamine sind lebensnotwendig für jeden Organismus. Es gibt Vitamine, die der Körper selbst herstellen kann, andere müssen ihm wiederrum über die Nahrung zugeführt werden (essentielle Vitamine). Die Vitamine werden in 2 Gruppen unterteilt: Fettlösliche (A, D, E und K) und Wasserlösliche. Das sollte man wissen, denn fettlösliche Vitamine werden 1.) zusammen mit Fetten im Futter erst für den Körper verwertbar und 2.) in der Leber, im Fett oder in den Nieren gespeichert. Durch die Speicherung im Gewebe, kann es bei Überversorgung zu einer Vitaminvergiftung mit gesundheitlichen Problemen kommen. Wasserlösliche Vitamine werden bei Überschuss in der Nahrung einfach größtenteils über die Niere ausgeschieden.

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Vitamin A: Füttert man seinen Hund roh, wird Vitamin A vor allem über Leber, Lebertran und Karotten zugeführt. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, sollte ein Hund ca 80 IE (Internationale Einheiten) pro kg Körpergewicht pro Tag erhalten. Gibt man Vitamin A in Form von Leber, wären das für einen 12kg Hund etwa 25 Gramm pro Woche. (2 – 3 g Leber pro kg Körpergewicht Hund pro Woche)

Hier steht Banner w200-leftB-Vitamine: Die Gruppe der B Vitamine umfasst mehrere wasserlösliche Vitamine, z.B. B1-Thiamin, B2-Riboflavin, B3-Nicotinsäure, B5-Pantothensäure, B6-Pyridoxin, B7-Biotin, B9-Folsäure und B12-Cobalamin.
B1, also Thiamin, ist besonders für den Abbau von Kohlehydraten von Bedeutung und damit in direktem Zusammenhang auch für die Nerven und das Gehirn wichtig. Es kommt in größeren Mengen in Hefe und Sonnenblumenkernen vor. Eine Unterversorgung an Vitamin B1 kommt ziemlich selten vor, wenn dann aufgrund einer zu einseitigen Ernährung (zuviel roher Fisch, nur gekochtes Fleisch ohne Zusätze). B2, Riboflavin, benötigt der Körper für den Wasserstofftransport. Riboflavin kommt vor allem in Milch und Milchprodukten, Hefe und Leber vor. Auch hier ist eine Unterversorgung bei abwechslungsreicher Ernährung kaum möglich. Vitamin B3, auch Nicotinsäure genannt, spielt eine entscheidende Rolle bei der Zellerneuerung und im Stoffwechsel. Eine ausreichende Versorgung ist durch das Verfüttern von Fleisch, Hefe, Milchprodukten und Eiern gewährleistet. Vitamin B6 ist ebenfalls unverzichtbar für viele Stoffwechselvorgänge. Es greift hier vor allem in den Aminosäurestoffwechsel ein. Grundsätzlich gilt, je mehr Eiweiß gefüttert wird, desto mehr B6 benötigt der Organismus. Da Vitamin B6 in fast allen Nahrungsmitteln vorkommt, ist eine Unterversorgung kaum möglich. Viel B6 enthalten Milchprodukte, Leber und Hefe, aber auch Nüsse, Geflügelfleisch und Salat sind gute Quellen. B7, Biotin, ist für viele wohl das bekannteste Vitamin der B-Gruppe. Wie alle B-Vitamine hat es große Bedeutung für den Stoffwechsel genauer gesagt für den Eiweißstoffwechsel und ist somit für den Aufbau von Krallen, Haaren und Haut notwendig. Biotin-Unterversorgung ist eigentlich nur durch Aufnahme großer Mengen von ungekochtem Eiklar möglich. Reich an Biotin sind Leber, Milch und Hefe.

Vitamin C: Der Hund kann, im Gegensatz zum Menschen, Vitamin C (Ascorbinsäure) selbst herstellen. Zufütterung von Vitamin C beim gesunden Hund ist daher nicht notwendig.

Vitamin D: D-Vitamine gehören zu den fettlöslichen Vitaminen. Sie spielen bei Ca-Ph Aufnahme eine große Rolle. Viel Vitamin D enthalten Milch, Leber und Fische. Unterversorgung bei fleischreicher Nahrung ist kaum bekannt, Überversorgung tritt etwa bei der zehnfachen gefütterten Menge tgl. auf.

Vitamin E: Kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln, wie z.B. Getreide oder Nüssen, vor.

Vitamin K: Unverzichtbar für die Blutgerinnung ist Vitamin K. Erwachsene Hunde können Vit.K teilweise über die Darmflora herstellen und kommen so mit weitaus geringeren Mengen als andere Tiere (oder junge Hunde) aus. Da Vitamin K in der Leber gespeichert wird, ist besonders diese reich daran.

Bedarf aufgelistet:
Vit.A: 80IE/kg KM
Vit.B1: 20µg/kg KM
Vit.B2: 90µg/kg KM
Vit.B3: 200µg/kg KM
Vit.B5: 250µg/kg KM
Vit.B6: 25µg/kg KM
Vit.B7: 2µg/kg KM
Vit.B9: 4,5µg/kg KM
Vit.B12: unter 1µg/kg KM
Vit.D: 10IE/kg KM
Vit.E: 1mg/kg KM
Vit.K: 16µg/kg KM

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Mineralstoffe
Sie können vom Organismus nicht gebildet werden und müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden. Mineralstoffe unterteilt man aufgrund ihrer Konzentration im Körper in Mengenelemente (Ca, P, Mg, Na, Cl und K) und Spurenelemente (Fe, Cu, Zn, Mn, Co, J und Se). Alle Mineralstoffe beeinflussen sich gegenseitig, weshalb auf ein ausgewogenes Verhältnis in der Nahrung zu achten ist. Fast alle Mineralstoffe werden bei abwechslungsreicher Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen. Mangelerscheinungen treten meistens auf, wenn die Aufnahme im Magen-Darm-Trakt oder die Speicherung im Körper durch Krankheiten oder Medikamente behindert wird.

Calcium und Phosphor: Beide Mengenelemente stehen in engem Zusammenhang zueinander und werden größtenteils im Skelettsystem gespeichert. Besonders bei Calcium muss man etwas aufpassen, da es bei häufiger Knochenfütterung schnell zu einer Überversorgung kommen kann. Das optimale Verhältnis von Calcium zu Phosphor beträgt 1,2-1,4 : 1 das heißt pro Gramm Phosphor sollte ca 1,2 – 1,4 Gramm Calcium gefüttert werden. Bei der Rohfütterung erreicht man das optimale Verhältnis, indem man Knochen füttert. Alternativ dazu kann man den Bedarf aber auch über die Zugabe von Calciumcitrat, geraspelter Eischale oder Knochenmehl zum Futter decken.

Alle folgenden Mineralstoffe werden im Normalfall bei ausgewogener, abwechslungsreicher Fütterung ausreichend zur Verfügung gestellt, ohne dass man spezielle Mischungen zufüttern muss.

Magnesium: Dieses Mengenelement wird vom Körper relativ schlecht aufgenommen und mobilisiert. Etwa 70% der aufgenommenen Menge wird wieder ausgeschieden oder ist nicht verwertbar. Bei erhöhter Leistung (Jagdhunde, Rennbahn,…) wäre daher auch eine erhöhte Ration im Futter, eventuell eine Zufütterung von Magnesium, zu empfehlen.

Hier steht Banner w200-leftKalium, Natrium und Chlor: Das Verhältnis der drei Ionen in der Nahrung und somit im Körper bestimmt den pH-Wert der Körperflüssigkeiten. Ein Ungleichgewicht kann zu Azidose oder Alkalose führen (zuviel oder zuwenig Säure im Blut). Auch Überanstrengung kann das Gleichgewicht durcheinander bringen.

Eisen: Ist besonders wichtig für die Bildung der roten Blutkörperchen. Ein Mangel an Eisen führt zu Anämie (Blutarmut) und kann schwere Folgen haben. Besonders eisenreich sind rotes Fleisch und einige Getreidearten (z.B. Hirse).

Kupfer: Kupfer ist ebenso wie Eisen für die Blutbildung erforderlich. Außerdem ist es für das Knochenwachstum und die Pigmentbildung von Haut und Haaren sehr wichtig. Kupfer, Eisen Und Zink beeinflussen sich gegenseitig, füttert man zuviel Zink, kann es somit zu Kupfermangel kommen. Reich an Kupfer ist vor allem Leber, da es in diesem Organ gespeichert wird. Bei einigen Rassen gibt es eine vererbbare Krankheit, die zu einer Störung der Kupferausscheidung und somit einer folgenschweren Anreicherung in der Leber führt. (“Kupferspeicherkrankheit”).

Zink: Zink greift besonders in den Hormonhaushalt und das Immunsystem ein. Getreide (Weizen und Haferflocken), Fischarten, Innereien und Eigelb enthalten viel Zink.

Mangan: Auch Mangan ist für die Bildung von vielen Hormonen wichtig. Es kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor, z.B. in Nüssen und Haferflocken.

Jod: Etwa 90% des Jods im Körper sind in der Schilddrüse zu finden. Dort wird es gespeichert und in Schilddrüsenhormone umgewandelt. Über- bzw Unterversorgung mit Jod führt zu einer Veränderung des Aussehens der Schilddrüse und zu einer Veränderung des Stoffwechsels und Verhaltens des Hundes (Apathie,…). Viel Jod enthalten vor allem Meeres-Fische.

Bedarf aufgelistet: (pro Tag)
Calcium (ca): ca 50 mg/kg KM
Phosphor (Ph): 60 mg/kg KM
Magnesium (Mg): 10 mg/kg KM
Kalium (K): 55 mg/kg KM
Natrium (Na): 50 mg/kg KM
Chlor (Cl): 120 mg/kg KM
Eisen (Fe): 1,4 mg/kg KM
Kupfer (Cu): 0,1 mg/kg KM
Zink (Zn): 0,9 mg/kg KM
Mangan (Mn): 0,06 mg/kg KM
Jod (J): 16 µg/kg KM
Selen (Se): 2,5 µg/kg KM

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3) Der Anfang

Normalerweise heißt es ja “Aller Anfang ist schwer” doch ich finde, beim Barfen gilt das nicht. Die meisten Hunde akzeptieren rohes Fleisch von Anfang an und nehmen auch Gemüse sehr gut an. Trotzdem vertragen manche Hunde die Umstellung nicht so gut wie andere, deshalb sollte man sich einige Fragen stellen bevor man anfängt rohes Fleisch zu verfüttern. Wenn man z.B. weiß, dass der eigene Hund ein recht empfindliches Verdauungssystem hat, sollte man natürlich nicht von heute auf morgen rohes Fleisch füttern, wenn zuvor einige Jahre lang dieselbe Trockenfuttersorte im Napf war. Um dem sensiblen Hund die Umstellung von Fertigfutter auf Frischfutter zu erleichtern, kann man verschiedene Tricks anwenden. So fängt man z.B. mit einer gut verdaulichen Fleischsorte und nur einer Gemüsesorte an und gibt anfangs nur eine kleine -eventuell nur halbrohe- Menge davon. Zusätze lässt man weg. Füttert man zwei Mahlzeiten pro Tag kann man morgens eine kleine Portion Frischfleisch füttern und abends dann die Fertigfutterration. Normalerweise sollte man beide Dinge nicht mischen, sondern immer getrennt füttern, mit genügend Zeit dazwischen. Wenn der Hund das rohe Fleisch gut verträgt, kann man das Fertigfutter langsam und dem jeweiligen Hund angepasst ausschleichen. (bei sehr sensiblen Hunden kann das Ausschleichen auch einige Wochen dauern). Verträgt der Hund die Sorte Fleisch und Gemüse gut, kann man auch andere Sorten probieren und später auch miteinander vermischen.
Die klassischen Anfängerknochen sind Hühnerhälse und Kalbsbrustbein, die auch ohne weiteres für immer verfüttert werden können, wenn man sich bzw. dem Hund härtere Knochen nicht zutraut.
Die erste BARF-Mahlzeit könnte also z.B. aus Putenfleisch mit pürierten Karotten oder Rindsmuskelfleisch mit pürierter Gurke bestehen. Es ist kein Problem, wenn man anfänglich einige Tage hindurch immer dieselbe Fleisch- und Gemüsesorte füttert. Der Hund wird dadurch keine Mangelerscheinungen zeigen oder Probleme bekommen. Mit der Zeit kann man dann auch Innereien, Milch- und Getreideprodukte zum Wochenplan hinzufügen und schließlich auch Öl und andere Zusätze, wie Kräuter oder Salz.
Leicht bekömmliche Produkte sind: Geflügelfleisch, Rindfleisch, Karotte, Gurke, Apfel, Banane, Hüttenkäse und Hirse

Hier steht Banner w200-rightTipps und Tricks:
Möchte der Hund kein rohes Fleisch, kann man es zu Beginn etwas Anbraten oder Kochen und das Fleisch innen roh lassen. Später vekürzt man die Bratzeit immer mehr, bis der Hund das Rohe nimmt. Einige Hunde sind sehr geschickt, wenn es darum geht, das Fleisch aus dem Fleisch-Gemüsemix herauszupicken und das Gemüse stehen lassen. Das kann man in den meisten Fällen umgehen, indem man mit dem Gemüse auch das Fleisch püriert. Gemüse sollte man auf alle Fälle pürieren, da die intakten Zellwände der Pflanzen sonst nicht vom Hund verwertet werden können und so Vitamine und andere wichtige Bestandteile ungenutzt verloren gehen. Nimmt der Hund das Gemüse trotzdem nicht, hilft oftmals die Zugabe von Pansenmehl oder Joghurt. Bei mäkeligen Hunden empfiehlt es sich, die Hunde vor der ersten BARF Mahlzeit einen Tag hungern zu lassen.
Vor einer Knochenmahlzeit sollte man etwas Fleisch oder Gemüse füttern um den Magen etwas auszukleiden. Das kann/sollte man auch bei BARF-Profis beibehalten.

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4) Fleisch, Gemüsesorten und Anderes

Es gibt eine Vielzahl an Fleisch-, Gemüse- und Obstsorten, die man dem Hund füttern kann. Auch sehr viele Kräuter können ohne Bedenken auf dem Speiseplan stehen. Bei der Zusammenstellung des Menüs sind dem Hundehalter kaum Grenzen gesetzt und man kann seiner Phantasie freien Lauf lassen. Dennoch gibt es einige wenige Dinge, die aufgrund bestimmter Inhaltsstoffe nur in Maßen oder sogar garnicht auf dem Speiseplan stehen sollten.

Fleisch, Innereien und Knochen:
Unbedenklich verfüttern kann man junges Geflügel (im Ganzen oder Teile davon), Rind (Kopf-, Muskel-, Schlund- oder Stichfleisch), Lamm, Pferd, Kaninchen und Reh/Hirsch. Auch Fisch sollte ab und zu auf dem Speiseplan stehen, hierfür eignen sich alle Fischsorten, die man entweder im Ganzen oder als Filets anbieten kann. Schwein ist in rohem Zustand gänzlich von der Zutatenliste zu streichen.
Einmal in der Woche sollte man Innereien füttern: Leber, Herz, Pansen oder Blättermagen, Milz, Lunge und Niere. Darm lässt man am besten weg. Lunge hat keinen großen Energiegehalt und ist daher als Magenfüller bei Diäten gut geeignet, Leber und Nieren sollte man nicht zu oft verfüttern. Besonders bei Leber sollte man aufgrund des hohen Vit. A Gehaltes vorsichtig sein. Außerdem wirkt sie stark abführend (dem kann man mit dem anschließenden Füttern von Hühnerhälsen oder anderen Knochen bzw der Zugabe von Knochenmehl oder Eischale aber gut entgegenwirken).
An Knochen kann man anfangs Hühnerhälse, Kalbsbrustbein oder Rippen füttern, Hunde die länger gebarft werden kommen normalerweise auch mit etwas härteren Knochen wie Rinder-/Kalbsbein oder Ochsenschwanz gut zurecht. Von gekochten Knochen sollte man die Finger lassen, da sie durch das Kochen spröde werden und leicht splittern.

Gemüse und Obst:
Füttern kann man: Salat (nach Saison), Spinat, Sellerie, Gurke, Karotte, Kürbis, Fenchel, Zucchini sowie Äpfel, Bananen, Birnen, Pfirsiche, Erdbeeren, Melonen, Himbeeren, Ananas, uvm….
Kartoffeln sollten gut gekocht werden, bevor man sie verfüttert. Tomaten, Avocados, Paprika, Auberginen, Kohlsorten, Zwiebelarten und Hülsenfrüchte sollte man aufgrund häufiger Unverträglichkeiten oder gifter Stoffe (z.b. Solanin in Nachtschattengewächsen) auf alle Fälle ganz weglassen.

Kräuter:
Ins Futter kann man auch viele Kräuter (gekauft, selbstgezogen oder in der Natur gefunden) mischen. Die meisten Kräuter haben heilende Wirkung, die man dem Hund bei bestimmten Beschwerden als Kur geben kann. Einem gesunden Hund sollte man Kräuter deshalb nicht zu oft geben. Verwenden kann man z.B. Knoblauch, Estragon, Majoran, Basilikum, Bärlauch, Brennnessel, Petersilie, Zitronenmelisse, Kamille, Löwenzahn und Thymian.

Getreide:
Hunde könnten eigentlich komplett auf Getreide verzichten. Ihr Organismus ist nicht darauf ausgelegt, Getreidekörner im Ganzen zu verwerten deshalb muss man sie durch Quetschen (Flocken) oder Mahlen verwertbar machen. Getreidearten ohne oder mit wenig Gluten sind Getreidearten mit viel Gluten zu bevorzugen. Wenig oder kein Gluten enthalten: Mais, Amaranth, Reis, Hirse und Buchweizen.

Milchprodukte:
Nicht alle Hunde vertragen Milchprodukte, da ihnen ein Enzym fehlt, das Laktose spaltet. Sie reagieren dann mit Durchfall auf die Fütterung von Milchprodukten. Hunde die Milchprodukte gut vertragen können in Maßen Joghurt, Buttermilch, Quark und Hüttenkäse ohne Bedenken fressen.

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5) Durch rohes Fleisch und Gemüse gesund bleiben – was muss man beachten

Viele Hundehalter lassen sich aus Angst einer falschen Ernährung und daraus resultierenden Mangelerscheinungen davon abhalten, das Futter für den Hund selbst zusammenzustellen. Wenn man in den Speiseplan aber ein bisschen Abwechslung bringt und einige, einfach zu verstehende, Grundsätze beachtet, ist Rohfütterung einfacher als man denkt. Abwechslungsreich und ausgewogen füttern heißt nicht, dass man jeden Tag Fleisch von einem anderen Tier füttern und sämtliche Vitamine und Mineralstoffe zuführen muss, sondern, dass man über einen längeren Zeitraum hinweg, dem Organismus alles was er braucht zur Verfügung stellt.

Futtermenge:
Grundsätzlich sollte ein Hund, wenn er roh gefüttert wird, etwa 2% seines Körpergewichtes pro Tag fressen. So würde ein 10kg schwerer Hund ca 200g Futter pro Tag bekommen. Davon sollten 60% Fleisch, max. 10% reine Knochen und der Rest Gemüse und Obst sein. Allerdings kann man die 2% Formel nicht auf jeden Hund anwenden. Manch ein agiler Hund benötigt die doppelte Menge, manch ein Ruhiger nur die halbe, um sein Gewicht zu halten. Am besten man kontrolliert in der Anfangszeit ab und zu das Gewicht des Hundes und passt die Futtermenge dann dementsprechend an.

Vitamin- und Mineralstoffbedarf decken:
Wie ich oben bereits geschrieben habe, wird der Bedarf der meisten Vitamine und Mineralstoffe allein durch verschiedene Fleisch-, Gemüse- und Obstsorten gedeckt. Was man auf alle Fälle zufüttern muss, ist Calcium. Das kann man normalerweise ganz einfach machen, indem man Knochen auf den Speiseplan setzt. Nicht alle Knochen enthalten gleichviel Calcium deshalb ist Vorsicht geboten, dass es nicht zu einer Überversorgung an Calcium kommt. Nimmt der Hund zuviel Calcium auf, muss der Körper es wieder irgendwie loswerden. Das geschieht teilweise über den Kot. Etwas weißlicherer Kot ist bei Knochenfütterung ganz normal, leidet der Hund aber zudem an Verstopfung war die Knochen- bzw. Calciummenge zu hoch und muss reduziert werden. Dass der Kot durch mehr Calcium etwas fester wird, kann man ausnutzen wenn man abführende Futtermittel, wie z.B. Leber füttert. Ein Vorteil bei der Knochenfütterung ist, dass die Zähne beim Nagen an größeren Knochen gesäubert werden und somit weniger Zahnstein entsteht.
Pro Tag sollte ein Hund etwa 50mg Calcium pro kg Körpergewicht zu sich nehmen, das heißt auf eine Woche verteilt ca 350mg / kg KM.
100g Hühnerhälse (samt Fleisch an den Wirbeln) enthalten ca. 1500 mg und 100g Kalbsknochen (reine Knochen) 13800 mg Calcium.
Verträgt der Hund keine Knochen oder möchte man keine Knochen füttern, kann man den Calciumbedarf in Form von Eierschalenpulver, Knochenmehl oder Calciumcitrat decken (siehe Zusätze)
Vitamin A wird über die Fütterung von Leber gedeckt. Auch hier sollte man darauf achten, dass man nicht zuviel Leber füttert, da es sonst zu einer Vitamin A-Vergiftung kommen kann (s.o.)
Füttert man Getreide sollte man bedenken, dass es oftmals Allergien verursacht (Getreide selbst oder Futtermilben die dort leben) und von manchen Hunden sehr schlecht vertragen wird (Blähungen, Durchfall,…). Außerdem steht es im Verdacht, verschiedene Krankheitsbilder und bestimmte Verhaltensstörungen zu fördern, z.B. Epilepsie, Arthrose, Krebs und Aggressivität. Da viele Hunde aber sehr gerne Getreide fressen und es auch gut vertragen, spricht wohl nichts dagegen, wenn man diesen Hunden ab und zu Flocken mit ins Futter gibt (s.o.). Bei einigen Hunden sollte man die Getreideportion aber getrennt von der Fleischportion füttern, ob die Hunde es vertragen oder nicht muss man ausprobieren.

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Krankheitserreger im Fleisch:
Eine Vielzahl von Viren, Bakterien und Parasiten wird über rohes Fleisch übertragen. Es wäre gelogen, wenn man sagt, dass Hunde durch rohes Fleisch auf keinen Fall krank werden können. Das Risiko geht aber gegen Null, wenn man einige Dinge beim Einkauf, der Zubereitung und bei der Lagerung von Fleisch beachtet.
Wohl am häufigsten diskutiert ist der Begriff der Salmonellose. Die Erreger dieser Krankheit sind Salmonellen, welche zu den Bakterien gehören. Zum Begriff Salmonellen fallen den meisten Menschen sofort Schlagworte wie Huhn oder Eier ein. Fakt ist aber, dass Salmonellen häufig erst durch falsche Lagerung aufs Fleisch geraten bzw sich rapide vermehren. Deshalb sind nicht nur Geflügelprodukte davon betroffen sondern sämtliche Lebensmittel vor allem auch Trockenkauprodukte. Da der Hund einen recht kurzen Verdauungsweg und eine etwas schärfere Magensäure als der Mensch hat, ist die Gefahr einer Erkrankung an Salmonellose sehr gering.
Ein weiteres Thema ist eine Viruserkrankung namens Aujeszky. Der Virus kommt ausschließlich in rohem Schweinefleisch vor, deshalb sollte man dieses ganz vom Speiseplan streichen. Für den Menschen ist diese Krankheit nicht gefährlich, für den Hund allerdings zu 100% tödlich.
Oft genannt werden auch einige Parasiteninfektionen, wie z.B. Toxoplasmose oder die Infektion mit Trichinen und Finnen. Jedes Tier das geschlachtet wird, wird auf Parasiten untersucht, so besteht kaum ein Risiko, dass Hunde von rohem Fleisch Parasiten bekommen.
Grundsätzlich sollte man das Fleisch so frisch wie möglich verfüttern oder einfrieren um die Vermehrung von Krankheitserregern zu verhindern.

6) Zusätze – wirklich nötig?

Wenn man sich mit Menschen unterhält, die ihre Hunde roh füttern, wird man auf eine Vielzahl an Zusätzen stoßen, die gefüttert w erden. Einige sollte man nur bei Krankheiten anwenden, einige kann man auch prophylaktisch füttern andere wiederrum sind für den Hund essentiell. Hier wird kurz auf die gängigsten Zusätze und ihre Sinnhaftigkeit eingegangen.

Eierschalenpulver:
Kann man ganz leicht selbst herstellen indem man Eierschalen von gekochten oder rohen Eiern in einer Kaffeemühle oder mit einem Mörser und Stößel zerreibt. Mit Eischalenpulver kann man den Calciumbedarf des Hundes decken, wenn man keine Knochen füttern kann oder will.
1 g Eischalenpulver enthält ca 380mg Calcium. Ein Teelöffel sind ca 4 – 5 g Eierschalenpulver (also 1520 – 1900 mg Ca)

Calciumcitrat und Calciumcarbonat:
Analog zu Eischalenpulver. Die Präparate enthalten oft unterschiedliche Calciumgehalte, weshalb man hier auf den Etikettenaufdruck achten muss um die genau Menge für den Hund zu errechnen.

Salz:
Ab und zu eine Prise Salz über das Futter deckt vor allem den Natriumbedarf. 1-2 x pro Woche sollte ausreichen. Hat man die Möglichkeit frisches Blut zu füttern, kann man das Salz weglassen.

Öle:
Vor allem um den Bedarf an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zu decken. Ist das Fleisch, das man füttert auch recht fettarm, fördert ein Esslöffel Öl im Futter außerdem die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen. Sehr gut geeignet sind Lachs-, Leinsamen-, Borretschöl sowie Hanf- und Walnussöl. Am besten wechselt man zwischen 2 oder 3 verschiedenen Ölen ab. Füttert man Fleisch und Gemüse getrennt, sollte das Öl immer dem Gemüse zugegeben werden. Öl wirkt sich positiv auf das Fell und die Haut aus und kann auch bei Verstopfungen eine große Hilfe sein. Es reicht wenn man dem Hund alle 2 Tage etwas Öl (1 TL – 1EL) in den Napf gibt. Beim Kauf ist auf „kaltgepresstes“ Öl zu achten.

Hier steht Banner w200-rightBierhefe:
Bierhefe ist außerordentlich reich an B-Vitaminen und Mineralstoffen. Die Zugabe von Bierhefe ist nicht zwingend notwendig, verhilft aber oft zu einer besseren Fellqualität und erleichtert den Fellwechsel. 1 x pro Woche ein TL für einen 10kg Hund oder auch kurweise im Fellwechsel.

Vitamin-C-Präparate:
Da der Hund Vitamin-C eigentlich selbst herstellen kann, ist ein zufüttern von Vit.C Präparaten nicht nötig. Man kann im Winter oder bei geschwächtem Immunsystem Vit.C kurweise zufüttern (z.B. in Form von Hagebuttenpulver)

Eier:
Eier kann man dem Hund einmal pro Woche als Ganzes samt Schale und in rohem oder gekochtem Zustand anbieten, oder man entfernt Schale und Eiklar
und mischt nur das Eidotter ins Futter.

Kokosraspel/Nüsse:
Kokosraspel sind (wie alle Nüsse) reich an Vitaminen, Fettsäuren und Eisen. Nüsse müssen wie Gemüse und Obst stark zerkleinert werden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten. Kokosraspel eignen sich gut zur Wurmprophylaxe und werden von einigen Barfern deshalb gerne regelmäßig oder kurweise ins Futter gemischt. Nüsse sind außerdem sehr fettreich.

Heilerde:
Sie enthält viele Mineralstoffe und kann bei Durchfallerkrankungen oder Verdauungsstörungen eingesetzt werden. Manchmal hilft das Verfüttern von Heilerde um Hunde vom Kot fressen abzubringen. Wenn man möchte kann man ab und zu einen TL Heilerde füttern, ist aber nicht unbedingt nötig. Möchte man Heilerde füttern, sollte man das am besten als Zwischenmahlzeit (z.B. mit Joghurt oder Honig) machen.

Apfelessig:
Auch auf Apfelessig können Hunde gut verzichten. Wenn Hunde ihn aber gerne mögen, kann man ab und zu einen Esslöffel mit ins Futter mischen. Das unterstützt die Verdauung.

Knoblauch:
Wird besonders im Frühjahr und Herbst gerne gefüttert, wenn die Zecken sehr aktiv sind. Knoblauch soll den Eigengeruch des Hundes verändern und ihn somit für Parasiten unattraktiv machen. Außerdem stärkt Knoblauch das Immunsystem und regt Kreislaufsystem und die Verdauung an. Ab und zu kann man etwas frischen Knoblauch ins Futter mischen, je nach Größe des Hundes etwa eine bis zwei ganzen Zehen pro Woche, wenn die Zecken Hochsaison haben. Da Knoblauch zu den Zwiebelgewächsen gehört, sollte man ihn nicht überdosieren.

Algenpulver:
Besonders Vitamin- und Mineralstoffreich (vor allem Jod) sind pulverisierte Algen. Deshalb werden sie als Ergänzungsfuttermittel von vielen Barfern hoch
geschätzt.

Dann gibt es noch eine fast unendliche Auswahl weiterer Zusatzfuttermittel die man teilweise auch als Kombinationspräparate kaufen kann. Über Sinn und Unsinn solcher Zusätze streiten sich Rohfütterer, deshalb sollte man selbst entscheiden was man ins Futter mischen möchte und was nicht. Trotz der großen Auswahl sollte man es aber nicht übertreiben und nicht wahllos Zusätze ins Futter mischen. Gerade pflanzliche Mittel sollte man sparsam und bewusst einsetzen. Wirklich notwendig sind bei ausgewogener Ernährung nur Knochen oder Ca-Präparate, Salz und Öle und eventuell ab und zu auch ein Eidotter.

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7) Wochenplan (Menüzusammenstellung)

Mit diesem Kapitel möchte ich Barf-Neulingen eine kleine Hilfestellung bei der Menüauswahl geben. Gerade zu Beginn wird man fast erschlagen von den vielen Informationen, deshalb ist ein Wochenplan eine kleine aber feine Hilfestellung.

( * ) Innereien: Milz, Leber, Lunge und Niere abwechselnd oder gemischt
( ** ) Zusätze: nach Belieben kann man 1x wöchentl. noch 1 TL Bierhefe, Algenpulver oder Kräuterpulver beimengen, sowie andere Zusätze wie oben beschrieben. Im Menüplan sind nur Zusätze aufgeführt, die man unbedingt zufüttern sollte.
( *** ) Die Eischale kann man auch durch Knochen ersetzen. Bei Hühnerhälsen dann eine Menge von etwa 220g (6-8 Stück) pro Woche

Den Menüplan kann man natürlich variieren und auf seinen eigenen Hund abstimmen, so kann man z.B. einen Fastentag einlegen, Getreide miteinbeziehen oder die Milchprodukte weglassen. Die Mengenangaben beziehen sich auf einen 10kg schweren Hund, so kann man leicht hochrechnen. Außerdem habe ich angenommen, dass der Hund einmal am Tag gefüttert wird, füttert man 2x kann man die Portion auch einfach aufteilen.
Der Gemüsemix besteht aus verschiedenen Gemüse- und Obstsorten wie Blattsalate, Spinat, Zucchini, Salatgurke, Karotte, Kürbis, Apfel, Birne,…Auch Tiefkühlgemüse kann man ohne weiteres verwenden. Man kann gleich mehrere Portionen herstellen und dann in Babygläschen oder 100ml Plastikschüsseln einfrieren oder man bereitet den Gemüsemix tgl. frisch mit dem Stabmixer zu.

8) Ein paar Worte zu Teilbarf und zum Fastentag

Von vielen praktiziert und von ebensovielen verurteilt – Teilbarf. Teilbarf heißt nichts anderes als das Füttern von Fertigfutter, während man seinen Hund auch mit rohem Fleisch ernährt. Die meisten Teilbarfer füttern hauptsächlich Fleisch und ab und zu tageweise Fertigfutter aus der Dose oder Trockenfutter. Das kann viele Gründe haben, die meisten möchten, dass ihre Hunde auch das Fertigfutter gewohnt bleiben, damit sie im Notfall auch das noch fressen und gut vertragen.

Hier steht Banner w200-rightBeim Teilbarfen sollte man einige Dinge beachten:
Füttert man mehr als 30% rohes Fleisch über einen längeren Zeitraum hinweg (d.h. bestehen von 10 Mahlzeiten 3 Mahlzeiten oder mehr aus Rohfleisch), sollte man auch die Zusätze und das Gemüse/Obst mitfüttern, da der Bedarf des Hundes an verschiedenen Substanzen nicht mehr alleine durch das Fertigfutter gedeckt werden kann.
Viele Hunde vertragen Getreide und Fleisch in einer Mahlzeit nicht sehr gut, da beide Dinge unterschiedliche Verdauungszeiten haben. Es kann zu Blähungen und Verdauungsstörungen kommen. Bei solchen Hunden sollte man Fertigfutter (vor allem Trockenfutter) und Frischfleisch nicht in einer Mahlzeit füttern, sondern immer getrennt, am besten morgens die BARF-Portion und abends das Trockenfutter.

Genauso heiß wie das Teilbarfen wird auch der Fastentag diskutiert. Es gibt viele Barfer, die ihren Hund einmal pro Woche fasten lassen und ihm an diesem Tag keine Mahlzeit anbieten. Generell spricht nichts dagegen, wenn die Hunde es gut vertragen. Viele Hunde vertragen das aber nicht und spucken Galle. Diesen sollte man dann zumindest eine Ersatzmahlzeit anbieten, wenn man unbedingt einen Tag fleischlos füttern möchte. Hier würde sich dann z.B. Joghurt oder Quark mit Honig und Äpfeln anbieten.
Meiner Meinung nach ist ein fleischfreier Tag aber nicht unbedingt nötig, deshalb sieht mein Menüplan auch keinen solchen Tag vor.

9) Links und Bücher zum Thema.

Links:
www.barfers.de (viele Infos + Shop + Fleischlieferanten nach PLZ)
www.gesundehunde.com (Infos + Forum)
www.pahema.com (Shop mit BARF Zubehör + viele Infos über Zusätze)

Bücher:
Rohfütterung für Hunde – von Silke Böhm
B.A.R.F. – Artgerechte Rohernährung für Hunde
Natural Dog Food – von Susanne Reinerth

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