Boxentraining

BOXENTRAINING

Der Hund geht auf ein Zeichen in die Box und bleibt bei geschlossener Tür zwei Minuten lang ruhig darin.

DARUM GEHT’S:
Zwei Minuten – das brauchst du, um dir eine Tasse Kaffee zu machen, den Müll rauszubringen oder um deine Trödelschublade auszuleeren. Am besten, ihr übt drei oder viermal täglich.

ALLER ANFANG IST LEICHT:
Du musst nur die Dauer des Verhaltens verlängern – das ist perfekt, um die 300x-Pick-Methode anzuwenden!. Wenn dein Hund schon eine Minute gelassen in der Box bleibt, kannst du mit 50 Sekunden anfangen und dann in 5 Sekunden Schritten steigern. Arbeite daran einige Tage. Dein Hund geht freiwillig in seine Box, du lässt die Türe offen und steigerst allmählich die Zeitdauer. Das macht aus der ganzen Sache eine „Geh an deinen Platz“ Übung, nur, dass er in die Box anstatt in sein Körbchen oder auf seine Decke geht.

Behalte dein Ziel im Auge. Es ist nicht genug damit, dass dein Hund in seine Box geht. Er soll entspannt drinbleiben und eher darüber nachdenken, wie und wann er dir mit diesem grossartigen “in der Box liegen” noch ein Leckerchen aus den Rippen leiert, als daran, wie er möglichst schnell wieder aus der Box herauskommen kann.

Angenommen, dein Hund bleibt nach den ersten paar Tagen etwa 90 Sekunden bei offener Türe zufrieden drinnen. Du schliesst jetzt die Türe, und fängst deswegen wieder mit 50 Sekunden an. Erhöhe die Dauer langsam wieder auf 90 Sekunden.

Wenn das klappt, arbeitest du wieder mit geöffneter Türe und erhöhst die Dauer von 90 Sekunden auf 2 Minuten. Dann wieder Türe zu, bei 90 Sekunden beginnen und auf 2 Minuten hocharbeiten.

WAS IST, WENN…
… DER HUND AN DER TÜR KRATZT ODER KNABBERT, WINSELT, BELLT, ODER HEULT?

Du bist zu schnell vorgegangen. Erinnere dich an die „Geh an deinen Platz“ – Übungen und mach’ langsamer. Du darfst die Zeit nicht erhöhen, wenn dein Hund nicht zuverlässig das Verhalten genau so zeigt, wie du es willst. Die kleinen Flüchtigkeitsfehler, die euch in den vorhergegangenen Levels unterlaufen sind, rächen sich nun. Fange wieder von vorne an und konzentriere dich genau auf dein Ziel: dein Hund soll zuverlässig, entspannt, friedlich und ruhig in der Box liegen.

SO GEHT’S WEITER:
Stelle die Box woanders hin, zum Beispiel ins Auto, in den Garten, auf den Übungsplatz oder in die Wohnung eines Freundes.
Mache unterschiedliche Sachen, wenn dein Hund in der Box ist – abwaschen, den Boden wischen, ein Buch lesen, fernsehen, auf dem Heimtrainer trainieren, Seil springen, einen Ball springen lassen oder mit einem anderen Hund schmusen oder spielen.

Weiter geht’s mit dem nächsten Artikel: Finish

Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

Hier steht der Banner W336