Boxentraining – Seite 1

BOXENTRAINING

Der Hund geht auf ein bis zwei Zeichen willig in die Box (Hörzeichen, Körpersprache oder Handzeichen). Er bleibt gelassen und ruhig in der Box, während du die Tür schließt und gleich wieder öffnest.

DARUM GEHT’S:
Hier beginnen wir mit einer der wichtigsten Sachen, die ein Wettbewerbshund lernen muss, die aber auch dem Familienhund nicht Wurst sein sollte. Denn ein Hund, der sich in seiner Box wohl fühlt, ist ein Hund, der sich im Auto sicher fühlt. Wenn die Enkelkinder zu Besuch kommen und durch’s Haus toben, fühlt sich dein Hund in seiner Box sicher – und die Kinder sind es auch. Er bleibt ruhig und entspannt, wenn er sich nach einem Eingriff in der Tierarztpraxis erholt. Er tobt nicht im Haus herum und bringt sich dabei in Schwierigkeiten. Er beginnt frisch und munter seinen Lauf bei einem Wettbewerb.

Die Box ist die beste Lösung, wenn dein Welpe im Haus Amok läuft, wenn du nicht daheim bist, oder auch, wenn du da bist. Ein Welpe muss allerdings noch viel über Boxen lernen, was vielleicht problematisch sein kann, weil es Zeit braucht. Aber je mehr er lernt, desto zufriedener und entspannter wird er in seiner Box sein.

Hier steht Banner w200-leftWie ich in der Einführung erklärt habe, ist es am besten, ein Level nach dem anderen abzuarbeiten, da es in jedem Level Verhaltensweisen gibt, die andere Verhaltensweisen in diesem Level unterstützen. Aber wenn du deinen Welpen – zumindest für kurze Zeit – in die Box setzen möchtest oder musst, arbeite als allererstes das Boxentraining bis zum Ende durch, selbst wenn du mit den anderen Verhaltensweisen noch nicht so weit bist.

ALLER ANFANG IST LEICHT:
Das Erste, was wir dem Hund über die Box beibringen werden, ist, wie er hineingeht. Erst, wenn er das begriffen hat, werden wir zum Drinbleiben übergehen. Das Hineingehen kann man hervorragend shapen. Stell die Box irgendwohin, wo sie leicht zugänglich ist, wie beispielsweise im Wohnzimmer. Lass die Tür offen oder nimm sie ganz ab. Clicke deinen Hund, wenn er die Box anschaut, wenn er auf sie zugeht, wenn er seine Nase reinsteckt, wenn er eine Pfote reinsetzt, dann zwei Pfoten, dann drei, usw. Solange er auch nur eine Pfote draußen hat, wirfst Du das Leckerchen immer vor die Box. Wenn er drin ist, kannst Du die Leckerli auch in die Box hineinwerfen. Wenn du ihn erst einmal soweit hast, dass er ganz hineingeht, kannst du auch anfangen, ihn in der Box zu füttern und ihm mehrmals am Tag einen Hundekuchen hinein zu legen.

WAS IST, WENN…
…ER NICHT REINGEHEN WILL? Versuche nicht, ihn in die Box zu locken! Wenn du einen Hundekuchen hinein wirfst, gibst du ihm die Wahl, an einen furchterregenden Ort zu gehen und einen Hundekuchen zu bekommen, oder diesem furchterregenden Ort fernzubleiben und sich weiterhin seines Lebens zu erfreuen. Hmm, eine schwere Wahl! Wenn du Probleme mit dem Shapen hast, nimm die Box auseinander, so dass du nur mit der unteren Hälfte trainierst. Nimm die Tür ab. Wenn du deine Box nicht auseinandernehmen kannst, übt zuerst mit einem großen Karton oder einem offenen Koffer.

Weiter auf der nächsten Seite

Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

Hier steht der Banner W336