Tausche Stachelhalsband gegen Training

Alles rund um die Erziehung deines Hundes

RE:

Beitragvon klaus » Do 16. Feb 2012, 22:37

[QUOTE]Es gibt hunde
wenn
du sie nicht vorher unter appell stellst..
und das jeden tag...
und das massiv im aversiv...

werden sie dinge tuen...die du nie niemals im leben erleben möchtest... [/QUOTE]

Die wirst du hier aber ohnehin nicht finden, die fallen schon vorher aus dem Raster weil sie für die Leute, die kein aversiv anwenden wollen, nicht handelbar sind.
Ich brauch das auch nicht, obwohl ich mit dem aversiv vielleicht noch so leidlich hinkriegen würde.
Aber auch ich bin lieber "nett" und es ist mir einfach ein Grauss, mich mit meinen Hunden zu streiten. Langt schon, wenn ich das mit manchen Menschen tun muss, selbst da fühl ich mich "hundeelend". Mit den Hunden will ich nicht viel diskutieren und der Hund der immer wieder gundlegende Dinge diskutieren will, ist einfach keiner für mich. Den will ich nicht haben.
Ich denke, dass sich hier viele ihre Hunde genau nach diesem Kriterium raus suchen und dann tatsächlich weitgehend auf aversiv verzichten können.

lg Klaus
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Beitragvon HST » Fr 17. Feb 2012, 07:25

Wenn aversiv nicht gebraucht wird soll es doch recht sein...

Nur soll man sich solcher dinge nicht berauben... durch irrwitzige aktionen.

Denn wenn sie gebraucht werden müssten...
sind sie nicht mehr da...

um genau das geht es eigentlich...

Politiker schauen dort hin
und heben dort die hand..
wo sie glauben
im amt bleiben zu können....

wenn die mehrheit der BRD dafür wäre
dass wir Gladiatorenkämpfe wieder haben müssten...

Heben 68% aller politiker dafür die hand...
garantiert...nur damit
sie
haus
auto
frau
und
hund
behalten können...

mfg
HST

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Beitragvon Anke + Franziskus » Fr 17. Feb 2012, 10:22

Hi,

die Nummer mit der Strafe und der Abschreckung funzt doch schon bei Menschen nicht richtig, da würde ich mich bei einem Tier noch weniger drauf verlassen.

Sehe das wie Klaus, so Hunde braucht man nicht. In ganz wenigen, einzelnen Ausnahmen werden die evtl. als Diensthund eingesetzt (leben aber sicherlich nicht unter Menschen in der Freizeit), aber selbst da tut sich kaum einer solche extremen Soziopathen an. Das andere sind (auch relativ seltene) kopfstarke Hunde, die ebenso kopfstarke, konsequente HF brauchen, kann oder will der HF das nicht leisten wird gerne aversiv gehemmt, weil der Hund das angeblich braucht - Schwachsinn. Zumal ich oft genug gesehen habe, was passiert, wenn die Drohung durch den HF mal fehlt, weil HF gerade geschwächt - autsch.

Aber ein Verbot von irgendwelchen Hilfsmitteln wird niemals die Lage für die Hunde verbessern, die unnötiger Weise mit sowas tracktiert werden - wie ich schon schrieb - wer meint es zu brauchen (ob berechtigt oder nicht), der findet irgendeinen Ersatz. Will ich den Verkauf von Reepschnüren und Stahlseilen auch verbieten, weil da könnte man ja auch mit... Hände abhacken, weil...?

Solche Verbote helfen vielleicht, den ein oder anderen Hundehalter zu denunzieren, den Hunden würde eine Aufklärung der Besitzer sicherlich mehr bringen.

ciao
Anke
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Beitragvon diabbolo » Mo 20. Feb 2012, 07:20

Hallo zusammen, ich bin auch gegen aversive Methoden und gegen Stachelhalsbänder und dieses ganze Gedönse. Was schon mal gar nicht stimmt, ist, dass man bei den sogenannten Problemhunden nur mit diesen Methoden weiterkommt. Denn Gewalt erzeugt Gegengewalt, immer.
An HST: was soll diese Bemerkung mit den Pointern? Ich habe zwei Bracken und wir kommen immer zusammen nach Hause.
Viele Grüße
Regina
diabbolo
 
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Beitragvon Anke + Franziskus » Mo 20. Feb 2012, 08:00

Hi Regina,

was für Bracken, jaglich geführt? (hab auch zwei, Brandl, wir kommen natürlich auch zusammen nach hause).

Was HST, glaube ich, meint ist die "alte Schule", wenn der Hund nicht taugt (fehlende Standruhe/Steadyness, unzureichende Veranlagung, Schnappen nach dem HF etc.), dann blieb der Hund auf dem Feld bzw. im Wald - die finale Lösung mit 12/70.

ciao
Anke
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Beitragvon diabbolo » Mo 20. Feb 2012, 12:20

Hallo Anke, da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Nun die Zeiten haben sich geändert finde ich. Mag so eine Einstellung seinem Hund gegenüber vor 100 oder 200 Jahren noch Sinn gehabt haben, heute nicht mehr. Es ist auch ein komplexes Thema finde ich, denn zu viel Vermenschlichung ist auch nicht gut. Und natürlich essen wir alle Fleisch und haben uns entfremdet von der Natur.
Aber ist es deswegen falsch, die Haustiere nicht zu malträtieren?...mmm. Das ist sehr philosophisch. Und wir müssen uns auch nicht mehr 100%-ig auf die Hunde verlassen können, schwupp ist ein Neuer da, siehe Jagdhunde.
Aber den 100 oder sagen wir eher den 99%-igen Gehorsam kriegen wir auf jeden Fall ohne aversive Mittel.

Anke, ich habe vor ein paar Wochen mit jemandem aus G. Kontakt gehabt, bist du das?
Ich habe denjenigen gefragt, ob ich die Bracken mit zur Drückjagt nehmen sollte, ohne einen eigenen Jagdschein, und nur mal so...
WEnn ja, weißt du wer ich bin.

lg
Regina
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Beitragvon diabbolo » Mo 20. Feb 2012, 13:33

Oh, ich bin manchmal echt vernagelt. Aber: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich meinen Hund im Wald lasse, weil er nicht so ist, wie ich das möchte. So, jetzt ist es raus... Im Gegenteil, ich warte brav, bis er wieder da ist. Ich könnte aber auch weitergehen, denn ich habe ja Bracken, die finden mich sowieso wieder.
Mensch, ich komme da nicht drüber weg, das ist ja wie bei Hänsel und Gretel....
Ja klar, früher hätte man so einen Versager nicht mit durchgefüttert, der musste weg.
Ich stelle mir gerade vor, wieviele Hunde hier im Wald sitzen würden....
schönen Tag
Regina
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Beitragvon Anke + Franziskus » Mo 20. Feb 2012, 14:24

Hi,

nur kurz, die im Wald gebliebenen können nimmer sitzen... 12/70 ist eine Kaliberbezeichnung für Schrot - eine Schrotpatrone ist billiger als eine Kugelpatrone...

ciao
Anke
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Beitragvon kisscate » Di 21. Feb 2012, 08:40

Mir ist es zu müßig den Schwachsinn von HST zu lesen, deshalb mache ich mir die Mühe jetzt nicht, denn du passt genau in das Bild was ich vom Hundesport habe.
Die meisten sind da festgefahren und sind nicht in der Lage ihren Horizont zu erweitern.
Liegt wohl am Alter, da ist das Gehirn nicht mehr so strapazierfähig.
Mehr habe ich zu diesem Thema nicht mehr sagen, ausser : es geht sehr wohl anders!
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RE:

Beitragvon HST » Di 21. Feb 2012, 10:30

[quote][i]Original geschrieben von kisscate[/i]

Mir ist es zu müßig den Schwachsinn von HST zu lesen, deshalb mache ich mir die Mühe jetzt nicht, denn du passt genau in das Bild was ich vom Hundesport habe.
Die meisten sind da festgefahren und sind nicht in der Lage ihren Horizont zu erweitern.
Liegt wohl am Alter, da ist das Gehirn nicht mehr so strapazierfähig.
Mehr habe ich zu diesem Thema nicht mehr sagen, ausser : es geht sehr wohl anders![/quote]

Was für ein schwachmatenkack... was ich immer lesen muss..

Wenn einer sagt...

Macht das nicht
die aversiv-mittel auf breiter front vom gesetzgeber zu verbieten...

heisst das noch lange nicht
dass derjenige
jetzt in diesem fall.. mit Stachelhalsband arbeiten muss...

nein das heisst es nicht...

ich arbeite seit langem nicht mehr mit dem teil..
es gibt besser dinge... die noch schneller funzen...
und vor allem noch weniger fehlerquote
aufweissen ...

in hinblick auf
die klassische konditionierung...

Und all die dummschwätzer
die sich hier versammelt haben...

führt mal eine meute
ohne dass sie jemals
aversiv erkannt haben...
egal in welcher form auch immer..

führt sie durch wald und flur
wo hase und reh.. und fuchs sich die hand geben...

habt 5 ..
10
15 hunde als traube um euch rum...
und zeigt dass ihr es könnt...

vor allem müssen die auch was können...
nicht dass ihr scheintote hernehmt..
sondern alles yearlings.. 2.. 3 .. 4 jährige die im vollen saft des lebens stehen..
und vor allem
keine kastrate...

zeigt.. dass ihr eine meute pointer
auf wald und flur frei führen könnt...

oder Huskies
oder Hound´s
oder..

zeigt es..
und fahrt dann auch auf´s treppchen...

dann wisst ihr mehr...

viel erfolg
bei eueren traumschlösser
weiter bauen...

mfg
HST
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