grab des verstorbenen haustiers

Rechtsfragen rund um's Tier

Beitragvon Korry » Di 17. Jun 2008, 10:13

Hallo zusammen,

meine Omi Angie ist ja nun auch schon 14 Jahre alt und der Abschied winkt in nicht allzu ferner Zeit :(

Sie wird, wie schon zwei Schnauzer vor ihr, im Garten begraben. Eine Alternative wäre für mich die Verbrennung. Allerdings finde ich eine Einzeleinäscherung recht teuer und eine Sammeleinäscherung - ich weiß nicht. Obwohl ich zu toten Körpern auch bei Menschen keine Beziehung mehr habe - das was den Menschen oder das Tier ausgemacht hat, ist nicht mehr in dem toten Körper - könnte ich es doch nicht ertragen zu wissen, dass der Körper meiner Omi Angie beim Abdecker zerstückelt wird.
Die beiden anderen Schnauzer liegen im Garten unter Tannen. Es sind keine Gräber und ich hatte auch nie das Bedürfnis, mich dort hinzustellen und über meine toten Hunde nach zu sinnen. Trotzdem ist es für mich irgendwie ein beruhigendes Gefühl, dass sie dort liegen. Sie sind beide hier zu Hause eingeschläfert worden und das möcht ich auch mit Angie, wenn es nötig sein sollte, so handhaben.
Die anderen Hunde hat es übrigens nicht die Bohne interessiert, wenn einer ihrer Kumpel tot war. Sie haben kurz geschnüffelt und sind dann zur Tagesordnung über gegangen. Ich muss sagen, dieses Verhalten hat mich auch immer wieder ein wenig auf den Teppich geholt. Sie waren so wohltuend normal und machten nicht ein solches Gedöns wie wir Menschen.

Grüße von
Rita
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RE:

Beitragvon Chiyo » Di 17. Jun 2008, 10:46

[quote][i]Original geschrieben von Korry[/i]
könnte ich es doch nicht ertragen zu wissen, dass der Körper meiner Omi Angie beim Abdecker zerstückelt wird. [/quote]
Ich rede nicht von einer Tierkörperbeseitigungsanstalt, sondern von einem Tierkrematorium, in dem Haustiere eingeäschert werden, die von Tierärzten eingeschläfert wurden.
Vielleicht ist es nicht romantisch, mit vielen anderen Katzen und Hunden zusammen verbrannt zu werden - das ist wahr. Aber ich finde ein Skelett im Garten auch nicht romantisch. ;(


[quote]Die anderen Hunde hat es übrigens nicht die Bohne interessiert, wenn einer ihrer Kumpel tot war. [/quote]
Ellis hat Moritz 2 Wochen lang an seinen Lieblingsplätzen gesucht. ;( Dann hat sie aufgegeben. ;( ;(
Ehrlich gesagt war ihre Reaktion für mich unerträglich. Ganz davon abgesehen, daß Moritz´ Tod sowieso unerträglich war.
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Beitragvon Korry » Di 17. Jun 2008, 13:43

Hallo Chiyo,

meine Ausführungen sollten keine Kritik an deiner Sicht der Dinge sein. Ich habe nur erzählt, wie ICH es mache und empfinde. Wenn es DIR damit nicht gut geht, ist das doch vollkommen okay. Jeder muss das nach seinem eigenen Gefühl machen.

Auch die Hunde reagieren unterschiedlich. Seit wir immer mehrere Hunde haben hat nicht einer einen toten Kumpel gesucht oder nach ihm gejammert.

Übrigens muss man hier beim TA sagen, wenn der Hund eingeäschert werden soll. Routinemäßig wird das nicht gemacht und die Tiere kommen in die Tierkörperbeseitigung.

Grüße von
Rita
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Beitragvon Chiyo » Di 17. Jun 2008, 18:39

[quote][i]Original geschrieben von Korry[/i]
meine Ausführungen sollten keine Kritik an deiner Sicht der Dinge sein.[/quote]
So habe ich das auch nicht verstanden. :-) Ich wollte eher la coca beruhigen. 8-|

Tierkrematorien, in denen nur Kleintiere verbrannt werden, sind wohl relativ neu. Für mich ist das ganz klar ein guter Kompromiß.

Nun ja - mit Bienchens Tod hat´s alle alten Tiere dahingerafft. ;( Ich hoffe also sehr, daß ich mich die nächsten 10 Jahre nicht mehr mit dem Thema Einschläfern und Einäschern beschäftigen muß.

15 Jahre - das sollte für einen Lakeland Terrier eigentlich machbar sein.
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