Die Rechte des Hundes

Alles rund um die Erziehung deines Hundes

Beitragvon Anke + Franziskus » Di 1. Dez 2009, 07:44

Von unseren ALbernheiten mal abgesehen, finde ich diese Rechte eigentlich normal (zumindest die Kurzversion, die längere Ausführung ist mir an manchen Ecken nicht ganz recht) . eigentlich schade, dass man sowas heute schon formulieren muss, weil eben doch zunehmend Hunde gibt, die gar nicht mehr richtig als Hunde leben dürfen...

ciao
Anke
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Beitragvon snakchen » Di 1. Dez 2009, 08:47

Die Kurzfassung finde ich gut. Die Langfassung eigentlich auch. Das einzige was ich nicht verstehe ist Punkt 12.

Denn in Hundetrockenfutter und Nassfutter ist doch genau das (Aas, Essensreste, Knochen, Schlachtabfälle oder Exkremente) drin... Das wäre ja dann hundegerechter als z.B. BARF wos keine Essensreste, Exkremente, Aas und nur wenig Schlachtabfälle gibt.

lg, Karin
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Beitragvon Chiyo » Di 1. Dez 2009, 09:37

Ich halte das Ganze für vollkommenen Sch...
das sollte ja wohl klar geworden sein. 8-|
... einerseits Selbstverständliches, andererseits Wunschdenken, und dann wieder völlig Unrealistisches.

Zusammengefaßt: der Hund hat das Recht, bei netten Menschen mit netten Artgenossen im Paradies zu leben.

Toll. So wünschen wir uns das alle. (**)

Wenn ich sowas Lächerliches schon lese:
"Artikel 8: Der Hund hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit"
Wo klagt man dieses Recht ein? Beim lieben Gott? Hat der Mensch auch dieses Recht? Ich bin durchaus dafür, daß man Krankheiten abschafft. Ohne Tod würde es auf der Erde allerdings ein bißchen eng. :-o

Es gibt ein Tierschutzgesetz (das in einigen Punkten durchaus verbesserungsfähig ist). Wenn sich alle Leute daran halten würden, wär´ das prima. Alles andere halte ich für Mumpitz.




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Beitragvon Fine und Diana » Di 1. Dez 2009, 10:01

Also, ich muss Chiyo absolut recht geben!
Ich habe mir diese Liste jetzt schon mehrmals durchgelesen und ich muss sagen: Es ist absoluter Unsinn! :-)
Klar, jedes Tier und auch jeder Mensch hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Steht übrigens auch so im Tierschutzgesetz.
Desweiteren denke ich kann doch jeder Mensch der einen Hund hält seinen Hund am besten einschätzen und auch selber entscheiden was sein Hund darf odder auch nicht!
Meine Hunde dürfen auch auf den Misthaufen, allerdings dürfen sie danach auch in die Wanne!
Genauso dürfen meine Hunde ohne Leine laufen. Ich habe allerdings auch den Vorteil das ich auf dem Land wohne und nicht in der Stadt!
In der Stadt ist es einfach nicht möglich den Hund frei laufen zu lassen!
Mittlerweile gibt es schon so viele Einschränkungen in der Hundehaltung die gesetzlich festgelegt sind das ich ehrlich gesagt keine Lust auf weitere Einschränkungen habe!
Artgerecht kann man seine Tiere eh nicht halten. Und wenn dann auch nur mit großen Einschränkungen!
Also müssen wir als Hundebesitzer dafür sorgen das sich unsere Tiere in unserer Umgebung wohl fühlen. Aber bitte jeder so wie er mag und nicht wieder mit irgendwelchen Regeln!
Ist natürlich klar das ich tierquälerische Haltung und auch den tierquälerischen Umgang absolut verneine und dann kann es auch mal sein das ich nen Amtsvet einschalte wenn ich so etwas mitbekomme aber solche Regeln im Umgang und in der Haltung finde ich total überzogen!
"Ironie an"
Hihi, wenn wir uns alle nach dem Willen der Hunde richten würden dann würden die Hunde irgendwann die Weltherrschaft übernehmen!
"Ironie aus"
Liebe Grüße
Diana
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Beitragvon Anke + Franziskus » Di 1. Dez 2009, 10:59

Hi,

ich glaube die hatten beim Verfassen dieser Rechte nicht den normalen Familienhund im Kopf, der regelmässig Gassi geht, andere Hunde trifft, sich dreckig macht, regelmässig beim TA vorgestellt wird, ordentliches Futter bekommt. Daher kommt uns das irgendwie selbstverständlich vor.

Ich glaube es geht mehr um Hunde:
- die sich nicht dreckig machen dürfen und daher angeleint bleiben
- die keinen Kontakt zu anderen Hunden haben dürfen, weil die ja krank sein könnten
- die gar nicht vor die Türe kommen, weil sie auf eine Katzentoilette trainiert wurden
- die nicht vor die Türe kommen, weil der eigne Garten doch reicht
- die auf irgendeinem Betriebsgelände als Wachhund ohne ausreichende Sozialkontakte versauern
- die mit Süssigkeiten bis zur Herzverfettung gestopft werden
etc.pp.

Bloss solche Leute lesen derartige Veröffentlichungen kaum und wenn ist es ihnen vermutlich eh egal.

ciao
Anke, die ihren Hunden regelmässig Scheisse (Pansen, Blättermagen) und Aas (Fallwild) füttert
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RE:

Beitragvon klaus » Mi 2. Dez 2009, 01:40

Ist ja noch zu Zimens Lebzeiten entstanden, also mindestesn 2003 oder früher.

Wir haben hier ja recht viel Hundeneulinge und Ersthundebesitzer, wie seht ihr das. Der Freilauf z.B. ist der ein "Grundrecht"? Oder muss man sich den langsam erarbeiten?

lg Klaus
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Beitragvon Fine und Diana » Mi 2. Dez 2009, 07:04

Ich bin zwar kein Hundeneuling oder Ersthundebesitzer aber meiner Meinung nach ist der Freilauf ein zu erarbeitendes Grundrecht!
Leider muss es erarbeitet werden, da sonst zuviele Gefahren für und von dem Hund entstehen können.
Denn leider wohnen wir in viel zu Dicht besiedelten Gebieten!
Es sollte aber für jeden Hundehalter klar sein das ein Hund sich auf jeden Fall frei bewegen und austoben können muss und darf!
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RE:

Beitragvon Chiyo » Mi 2. Dez 2009, 09:12

[quote][i]Original geschrieben von klaus[/i]
Wir haben hier ja recht viel Hundeneulinge und Ersthundebesitzer, wie seht ihr das. Der Freilauf z.B. ist der ein "Grundrecht"? Oder muss man sich den langsam erarbeiten? [/quote]
Welch eine Frage! :-)

Als Hundeneuling und Ersthunde"besitzer" habe ich Klein-Ellis viel zu früh ohne Leine laufen lassen und kam dadurch öfter, als mir lieb war, in die Situation, mich bei irgendwelchen Leuten entschuldigen zu müssen, weil Ellis sie oder ihre Hunde belästigt hatte. Es hat ein Weilchen gedauert, bis mir klar wurde, daß ich sie nur bei perfekter Geländeübersicht von der Leine lassen konnte. 8-|

Nun ja, wir wohnen nun mal leider nicht auf dem platten Land, sondern in einer dicht besiedelten Gegend. Da muß hund auf die Mitmenschen Rücksicht nehmen und ziemlich häufig an der Leine laufen, wenn hund nicht perfekt abrufbar ist. :-o

Die Frage, ob Hunde aufs Land gehören und Hundehaltung in der Stadt generell verboten werden sollte, ist dann aber ein anderer Thread... :D
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Beitragvon Anke + Franziskus » Mi 2. Dez 2009, 11:53

Hi,

Freilauf muss aufgrund unserer Lebenumstände erarbeitet werden, irgendwo im nirgendwo wäre es einfacher.

Grundsätzlich sollte schon das Ziel Freilauf (zumindest in passenden Gebieten) sein. Wenn es aus welchen Gründen auch immer nicht realisierbar ist, ist das eben so, es aber von vorne herein nicht anzustreben, nee, das finde ich nicht okay. Denn dann macht es sich der Mensch zu einfach.

ciao
Anke
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Beitragvon Jenny99 » Mi 2. Dez 2009, 23:22

Nabend Ihrs,

Freilauf, also wenn der Hund wirklich frei laufen kann, ist mir auch sehr wichtig. Dazu zählt aber nicht, daß der Hund pausenlos bei Fuß ohne Leine läuft.

Wobei...dann läuft Maya kaum frei. Sie hält sich von sich aus oft so nah bei mir auf, daß ich auch die 2m-Leine dran lassen könnte.... 8-|

Übrigens haben wir noch eine neue Regel, die Maya aufgenommen haben möchte:
Der Hund hat das Recht, daß Frauchen Zuhause ist, wenn er Hunger bekommt, denn vonn Herrchen Futter zu bekommen ist eine unerträgliche Zumutung! Also sind Arbeitszeiten von Frauchens gefälligst an Essenszeiten von Hunden anzupassen.

Und auch diese:
Der Hund hat das Recht auf ein Aquarium als Wassernapf. Das Wasser daraus mundet mehr! Sollte kein Aquatium mit passender Trittleiter verfügbar sein, kann in Ausnahmefällen das Aquarienwasser in Gießkannen serviert werden.
(Ja, sie stand heute wirklich auf nem Hocker und hat versucht aus dem Aquarium zu trinken :-) )

Gute Nacht!
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