*K* 4.24 Sprung / Hoch (Foxi)

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*K* 4.24 Sprung / Hoch (Foxi)

Beitragvon Merle67 » Do 22. Okt 2009, 13:58

[H2][B]SPRUNG / HOCH[/B][/H2]

Der Hund sucht und macht einen 60 cm Sprung und wieder zurück. Nur Körpersprache als Signal (in der Nähe des Hindernisses soll sich der Hund bereit machen und je nach Körpersprache des Führers in die gewünschte Richtung springen).

[B][H2]DARUM GEHT’S:[/B][/H2] Bei einer Höhe von 60 cm geht es darum, dass der Hund zwischen den Pfosten bleibt und das richtige Verhalten anbietet. Das Anbieten von Verhalten baut Begeisterung, Verantwortung und Einsatz auf. Das ist in allen Sportarten nützlich.

[B][H2]ALLER ANFANG IST LEICHT:[/B][/H2]Ich fange am liebsten mit dem Shapen an. Setz dich und mach es dir in der Nähe des Hindernisses bequem. Clicke, wenn er das Hindernis erblickt, anschaut, darauf zuläuft, damit interagiert (lass es ihn ruhig berühren) und wenn er auf die andere Seite kommt.
Auch hier wird Locken genutzt, durch das Werfen der Leckerchen kannst du kontrollieren, wie schnell er an das Hindernis herangeht und wie schnell er drüber springt.

Oder du stehst an einem Pfosten und lässt ihn um den Pfosten herum gehen, als ob es sein Pfahl wäre. Wenn er Probleme damit hat, stelle den regulären Pfahl direkt neben einen Pfosten und lass ihn ein paar Wiederholungen machen, bis er weiß, was du von ihm willst.
Wenn ich nur an Agility und nicht an Obedience interessiert wäre, würde ich es entweder so machen oder einen Zeigestock mit Leckerchen daran benutzen.

Oder du stehst an einem Pfosten und wirfst Leckerchen jeweils auf die eine und die andere Seite, bis er den Sprung anbietet, wissend, dass ein Click und ein Leckerchen auf ihn wartet, wenn er springt.

Methode Nummer zwei, den Hochsprung zu üben, ist auf der einen Seite zu stehen, den Hund zu halten und auf das Hindernis zu schauen. Zeig ihm ein Leckerchen und wirf es über das Hindernis. Lass es ihn holen (du stehst nah genug am Hindernis und es ist niedrig genug, sodass es keinen Grund gibt, außen herum zu laufen). Wenn er das Leckerchen hat, gehe auf das Hindernis zu, strecke deine Hand mit einem weiteren Leckerchen hinüber und locke ihn zurück auf deine Seite.
Wenn er das verstanden hat, du etwas weiter weg vom Hindernis stehen kannst und er weiterhin nicht außen herum läuft, kannst du ihn in der Fuß-Position sitzen lassen (wir üben im Level 4). „Bleib“ während du das Leckerchen wirfst, lass es ihn holen und er sollte automatisch zurück und in die Front-Position kommen.
Wir haben ihm jetzt ALLES über den Hochsprung beigebracht, bis auf die Höhe und das Apportieren. Wenn du dich fragst, was es sonst noch zu üben gibt, außer der Höhe und dem Apportieren, teile die Übung weiter auf: Bleib, während ich etwas werfe, lauf, wenn ich dir das Signal gebe, spring über das Hindernis zwischen den Pfosten, such etwas, finde es, hebe es auf, kehre um, um zurück zu kommen, komme zwischen den Pfosten zurück, Front, Finish.

Wir prüfen diese Level 4 Übung im Agility-Stil, das bedeutet, du stehst zwischen 30 und 60 cm weit vom Pfosten entfernt und lässt ihn durch einsetzen deiner Körpersprache von der einen auf die andere Seite springen.

[B][H2]WAS IST, WENN…
… DER TOLPATSCHIGE TROTTEL REISST DIE HÜRDE DAUERND![/B][/H2]Mach dir keine Sorgen, bring ihm bei, mit Freude über die Hürde zu springen. Und wenn du dann die Höhe änderst, wird er springen.

[B][H2] … ER GEHT AUSSEN HERUM![/B][/H2] Üben ist etwas anderes als prüfen. Verlange am Anfang nicht zu viel von deinem Hund und verlange auf keinen Fall, dass er mitdenkt. Ich habe Hunden den Hochsprung beigebracht, indem ich eine Leine zwischen zwei Türpfosten gelegt habe. Das enthält alle Elemente des Hochsprunges: Pfosten (der Türrahmen) und etwas um darüber zu springen (die Leine). Dann habe ich das 60 cm Hindernis in die Tür gestellt. Es gibt keine Möglichkeit herum zu laufen (da ist die Wand).
Wenn dein Hund nicht schon schlechte Erfahrungen mit dem Hochsprung gemacht hat und du nicht zuviel in Bezug auf Höhe und Weite verlangst, sollte der Hochsprung kein Problem sein.

[B][H2]WIE SAG ICH’S MEINEM HUNDE:[/B][/H2]Jetzt noch keine Signale. Lass das Sehen des Hindernisses den Antrieb sein, den er braucht.

[B][H2]SO GEHT’S WEITER:[/B][/H2]Ändere deine Ausrichtung zum Hindernis. Agility-Trainer arbeiten „um die Uhr“. Das bedeutet, sie möchten dass der Hund das Hindernis aus jedem Winkel und aus jeder Entfernung nimmt. Wenn sie also den Hund von 6 Uhr aus schicken können, schicken sie ihn das nächste Mal von 7 Uhr aus. Dann 8, dann 9, dann 6, dann 5, dann 4, dann 3.
Danach gehen sie auf die andere Seite und wiederholen die Übung.
Merle67
 
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Beitragvon Foxi » Sa 24. Okt 2009, 13:15

Mit Korrekturlesen fertig. :)
Foxi
 
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