Zorra ignoriert mich beim spazieren gehen.

Alles rund um die Erziehung deines Hundes

Zorra ignoriert mich beim spazieren gehen.

Beitragvon holly » Fr 30. Jan 2009, 13:39

Habe ein Probelem. Oder vielleicht ist es ja auch gar keins, sondern eben typisch Beagle/Jagthund.

Wenn ich mit Zorra spazieren gehe, schaut sie sich nur ganz, ganz selten nach mir um. Egal ob mit Leine oder ohne.
Ohne Leine läuft sie einfach mal weit vorraus. Wenn ich sie rufe ist es als höre sie mich überhaupt nicht. Sie kommt auch jedesmal wieder, aber eben nur wenn sie will. Abgehauen und gejagt hat sie bis jetzt auch noch nicht. Von sich aus schaut sie ganz selten nur mal wo ich bin.
Habe mir schon überlegt, mich mal zu verstecken, aber da ist wieder das Problem, dass sie es ja gar nicht mitbekommt und mich evtl. dann ganz wo anders sucht. Und da habe ich Angst, sie rennt in die falsche Richtung.
Jetzt versuche ich sie immer zu loben/clickern und Leckerlies zu geben, wenn sie mich ansieht.
Aber habt ihr vielleicht noch andere Tipps?

PS: Sonst ist sie ziemlich anhänglich und möchte immer gerne in meiner Nähe sein.
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RE: Zorra ignoriert mich beim spazieren gehen.

Beitragvon Chiyo » Fr 30. Jan 2009, 14:11

[quote][i]Original geschrieben von holly[/i]
Jetzt versuche ich sie immer zu loben/clickern und Leckerlies zu geben, wenn sie mich ansieht.
[/quote]
C&B hat bei Mieke ungeheuer viel gebracht.

Ich habe sie von der Leine gemacht, sie ist vorausgelaufen und war nur mit Schnuppern beschäftigt. Ich hatte den Clicker in der Hand, weil ich die erste Gelegenheit nutzen wollte, wenn sie sich zu mir umdreht. :D
Nach 10 Minuten (können auch 15 gewesen sein) war es endlich so weit: Mieke hat sich nach mir umgedreht - C&B.
Von da an blieb sie alle 10 Meter stehen und drehte sich nach mir um. :-o
Das war dann schon fast zuviel des Guten. :-)

Jedenfalls wirkt es bis heute: sie bleibt sehr oft stehen und dreht sich nach mir um. Es gibt nur noch selten einen Click, meistens Lob, oft Lob mit Leckerli, aber hin und wieder kommt auch noch der Clicker zum Einsatz.

Allerdings ist Mieke kein Beagle... 8-|
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RE: Zorra ignoriert mich beim spazieren gehen.

Beitragvon MaliLucy » Fr 30. Jan 2009, 16:38

[quote][i]Original geschrieben von holly[/i]

Jetzt versuche ich sie immer zu loben/clickern und Leckerlies zu geben, wenn sie mich ansieht.
Aber habt ihr vielleicht noch andere Tipps?

[/quote]

Ja, ich rate dringend zu intensivem Arbeiten an der Bindung und an grundlegenden Erziehungssachen. Sorry, aber jeder Hund kann lernen und hat zu lernen, dass er den Anschluss zu Frauchen behalten muss und auf Kommando zu kommen HAT. Wenn die Bindung gut ist, kann man das auch recht einfach ausbilden. Aber wenn Du draußen völlig uninteressant für Deinen Hund bist - und das scheinst Du ja zu sein - fehlt da einfach die Basis. (Und dass der Hund sich zu Hause anhänglich zeigt, sagt nich unbedingt was über ne gute Bindung). Und inzwischen weiß Dein Hund auch, dass er draußen überhaupt nicht auf Dich achten muss, weil Du ja aufpasst dass er nicht verloren geht. Such Dir ne kompetente Hundeschule. Natürlich kann man mit dem Clicker arbeiten. Aber es wird nicht reichen, nur mal das ankucken durch den Hund zu clickern, da muss man m.E. schon mehr tun...

LG Yvonne
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Beitragvon Leonie » Fr 30. Jan 2009, 16:58

Ändere die Spaziergehroute jedes Mal, Dann weiss sie nicht, wo es langgeht, und muss auf dich achten.
Und ich würde sie gar nicht mehr rufen, sondern einfach ohne sie abdrehen (und hoffen, dass sie kommt). Ansonsten bleibt nur noch eine sehr lange Schlappleine - am Geschirr, bitte sehr.

Eine Freundin von mir hat zwei Hunde, die kommen manchmal und manchmal auch nicht, die Hunde haben sie perfekt auf eine variable Verstärkung gesetzt (und deswegen macht meine Fredunin auch so weiter). Mit ihnen zu laufen, ist, wie mit einem akustischen Leuchtfeure unterwegs zu sein: "Bello, Rex!" "BELLLO!! REX!!!" Die Hunde [U]brauchen[/U] sich gar nicht nach ihr umzusehen, sie wissen immer, wo sie ist, sie ruft ja die ganze Zeit.
Ich kann das sogar sehen: wir stehen oben auf der Düne, unten sehen wir, wie der unkastrierte Rüde abzwitschert, zu einem anderen Hund hin. Sie schreit "BELLO", unten drehen kurz die Ohren zurück, - Lagepeilung - "fein, sie steht da oben und wartet. Gut, dass sie ruft, dann weiss ich Bescheid." Und weiter geht's.

Wenn ich die Hunde habe, wechsele ich a) jedes mal die Gegend, so dass sie nie wissen, wo wir sind; b) ich rufe sie nie mit der Stimme; c) der unkastrierte und streunende Rüde geht erst mal mndestens eine Woche [U]nur [/U] an der Schleppleine; d) Futter wird auf 1/2 reduziert, und wenn sie kommen, gibt es immer einen guten Happen; e) wenn sie kommen, wird nie geschimpft, gegrabscht und angeleint, sondern erst mal ausgiebig gelobt und gespielt; f) wenn sie mehr als 20 m vorauslaufen, biege ich ab, und wenn nötig, ab in den Busch.
Und immer schön hügeliges Gelände, das strengt schon an, wenn man da dauernd hinterhetzen muss, weil ich wieder im Gebüsch verschwunden bin.

Tja, wenn sie verstanden haben, dass Pfiff heisst "Hier ist was Tolles", pfeife ich ihnen öfters, immer nur mit Lob und Leckerli und wieder rennen
lassen. Nie in aussichtslosen Situationen - wenn Rex hinter einer Katze (zB) her ist, hört er eh nichts mehr.

Und es funktioniert. Anfangs habe ich immer 'ne Woche gebraucht, inzwischen passen sie bereits am zweiten Tag auf, wo ich bin, und kommen öfter mal auf einen Imbiss vorbei. Nach drei Wochen kommen sie nahezu perfekt auf Pfiff.

LG

Leonie
PS: Das geht aber nur, wenn weit und breit keine Autos zu befürchten sind!
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Beitragvon Hundekeks » Fr 30. Jan 2009, 20:57

Hallo Leonie,

ich hatte es in etwa so versucht, wie du beschreibst. Aber das hat nicht den Erfolg gebracht, vielleicht auch, weil ich nicht jedesmal unbekanntes Gelände nehmen kann, weil man da ja erst einmal hin kommen muss.

Richtungswechsel (ohne Ankündigung) hatte dann den Erfolg, dass Kira über die Schulter schaute (ah, da geht sie etwa lang) und erstmal weiter düste. Sie hatte einfach keine Angst, mich zu verlieren. Verstecken hat sie nicht wirklich erschreckt. Man geht einfach da hin, wo man das Frauchen zuletzt gesehen hat, Nase auf den Boden und hinterher. Und wenns richtig weit ist, macht es auch erst richtig Spaß, weil man dann so richtig auf Tempo kommt.

Sie ist nie richtig weggelaufen, hat mich immer ein klein wenig im Auge behalten. Aber deswegen muss man noch lange nicht gleich hinterher rennen, weil das Frauchen doch sowieso langsamer ist als man selbst und nicht wirklich vom Erdboden verschwindet. Da kann man ruhig erst noch den einen oder anderen Vogel oder Hasen jagen und wenn man damit fertig ist, hinterher kommen. So lief das hier.

Rückorientierung habe ich immer geclickt, herkommen sowieso. Futter gibts nur noch aus der Hand, die Hälfte unterwegs, die Hälfte zuhause in Ruhe. Ich spiele oder apportiere unterwegs überraschend mit ihr, verstecke ihr Leckerchen. Dennoch- den Erfolg bringt jetzt erst das Schleppleinentraining. Denn im Wohnzimmer des Wildes hat man als Frauchen starke Konkurrenz.

Wir machen jetzt ernsthaft Schleppleinentraining und Rückruftraining (Pfeife und Ruf). Mit den Stop-Signalen kommt sie zurecht. Man muss da relativ viel mit ihr reden, das stimmt und das nervt. Aber letztlich ist es das erste Mal, dass sie von selbst bemüht ist, auf den Umkreis zu achten. Denn wenn sie nicht anhält, rennt sie in die Leine (passiert inzwischen kaum noch, Leine schleift schon). Wenn ich sie zum umkehren auffordern muss, gibt es nur noch seeeeehr selten ein Leckerchen, meist nur ein verbales Lob, wenn überhaupt. Wenn sie den Umkreis von allein einhält, dann gibts das Essen. Ich hoffe, so das KOmmando bald wieder los zu werden. Einfach weil es sich für sie nur noch richtig lohnt, im Umkreis zu bleiben, wenn sie von selbst aufpasst. So ist sie jetzt wenigstens aufmerksam, was ich mit weggehen, verstecken und co über Monate nicht erreichen konnte. Und ich bin sehr gespannt, was dann passiert, wenns ganz ohne Leine weiter geht, denn dann ist die Situation ja wieder eine andere.

Hat deine Methode echt (so schnell) bei allen deinen Hunden funktioniert? Bei Kira war das nur am Anfang so, dass sie Angst hatte, mich zu verlieren. Als sie ganz neu war, lief sie gleich in der 2. Woche ohne Leine. Aber das ließ nach, als sie keine Angst mehr hatte, verloren zu gehen. Bindung war das damals nicht. Im Gegensatz dazu würde ich sagen, dass die Bindung im Grunde besser geworden ist. Aber das bedeutet nicht gleichzeitig, dass sie den Umkreis einhält, den ich haben will. Für ihr Gefühl kann man sich ruhig einmal quer über ein Feld entfernen, ohne dass man gleich sein Frauchen verliert. Weiter geht sie auch nicht. Sie hat quasi einen eigenen Umkreis ums Frauchen, in dem sie weiß, dass sie mich locker einholen kann.




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Beitragvon holly » Sa 31. Jan 2009, 07:39

Danke Hundekeks. Genauso ist es auch bei mir und Zorra. Habe mir jetzt auch ein sehr gutes Buch über das Schleppleinentrainig gekauft und werde es dann auch ausprobieren. Ich denke das ist wirklich das einzige, was bei uns helfen wird.
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Beitragvon Leonie » Sa 31. Jan 2009, 10:44

Tja, bei denen hat das schon so funktioniert:

- aber ich fahre wirklich notfalls 30 min mit dem Auto, damit sie sich ja nicht auskennen;
-offenes Feld und Wiesen? nee, nix da, bei uns sind haufenweise Büsche, Hügel usw. zum Verstecken;
- die Hunde meiner Freundin haben einen recht mässigen Jagdtrieb,was sehr hilft;
- ich habe sie konditionell ziemlich ausgepowert, die waren manchmal schon kaputt hinterher und wollten nur noch pennen - notfalls ein paar Ausflüge am Rad, damit die Pfoten glühen (konditionell typisch Stadthund);
- der unkastrierte Rüde anfangs immer (!) an der Schleppleine, bis er einigermassen verlässlich war;
- und meine Hunde folgen ja, also hatten sie ein gutes Vorbild.

Ich habe das auch mit einigen Hunden von der Strasse, die ich halt in Pflege hatte, so gemacht, und das klappte auch ganz gut.

Aber ich habe auch wirklich super Voraussetzungen vom Spaziergehgebiet her...

LG

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Beitragvon Hundekeks » Sa 31. Jan 2009, 15:03

Hallo Leonie,

ja, dann kann ich mir vorstellen, dass das besser klappt. Irgendwohin zum Spazierengehen muss man ja erstmal kommen. Und da ich kein Auto habe und nicht einmal der Bus in der Nähe ist, ist es eine tagesfüllende Angelegenheit, wenn man mal woanders gehen will. Das bedeutet Rad bis zum Bus, dann Bus, dann Zug irgendwohin wo es anders aussieht als hier und nachher das Ganze wieder zurück. Zeitlich gesehen sind die Anschlüsse auch noch bescheiden, so dass man locker 40min. auf den Zug/Bus warten kann. Der Hund wäre also im Grunde schon übermüdet, bevor man irgendwo ankäme, wo man das probieren könnte. Und nach müde kommt bekanntlich doof.

Ich nutze aber jede Gelegenheit, mal mit jemandem mitzufahren und dort dann zu üben (fremde Städte und Gegenden, allerdings ist es da mit dem Laufenlassen auch wieder so ne Sache, weil man ja selbst die Örtlichkeiten nicht kennt, so dass man nicht sicher sein kann, wie weit es bis zur nächsten Straße ist).

Hier ist es total übersichtlich, die Wege ewig lang und gerade und selbst Büsche gibts so gut wie nicht, was aber nicht heißt, dass man sich hier nicht verstecken kann. Aber dem Hund ist schon klar, dass man nicht quer übers Feld abgebogen sein wird (das hätte er nämlich gesehen), sondern irgendwo in der Nähe dieses Weges steckt. Mein Hund hat glasklar erkannt, dass Frauchen sich nicht so schnell in Luft auflösen und man deswegen seine Dinge in Ruhe zuende bringen kann, bis man irgendwann hinterherflitzt. Zumindest mal eben den Vogelschwarm aufscheuchen (mit dem Spaß muss man erstmal konkurrieren können) oder die Hasen aufscheuchen. Das ist ja genau nicht das, was ich haben will. Die meisten Leute hier lassen ihre Hunde auf genau diese Art frei laufen und niemand stört sich daran. Aber gut, das reicht mir ja nicht, ich möchte, dass sie kommt, wenn ich sie rufe und dass ich sie schlussendlich nicht alle 2min. rufen muss, weil sie selbst in einem Umkreis von sagen wir mal 10-20m bleibt.

Plus dass die Kleine schon einen recht gesegneten Jagdtrieb hat und hier zusätzlich zu der übersichtlichen Umgebung das Wild scharenweise herumläuft. So alle 10m ein Wildwechsel mit frischen Spuren. Wir sind also immer noch mit der Schleppleine dran und ziehen das jetzt wirklich Punkt für Punkt durch, ohne dass ich sie zwischendurch rennen lasse. Ihr fehlt ja nichts, da sie im Garten, der echt groß ist, rennen und mit anderen Hunden toben kann, soviel sie möchte. Im Moment sind wir bei mäßiger Ablenkung mit 8m hinterherschleifend unterwegs, was schon gut klappt.

Bei meiner alten Hündin war das alles damals (in anderer Umgebung) auch kein Problem, dreimal unterwegs versteckt und schon hielt sie von sich aus einen Abstand von ca. 20m ein. Guckte sich dauernd um, auch ohne clickern. Aber da steckt auch Hütehund drin, das ist dann auch wieder einfacher. Und sie hatte ihr Leben lang eine gewisse Panik, ihr Frauchen wieder verlieren zu können.

Mit dem Auspowern am Rad, das mache ich mit Kira auch. Sonst würde sie zu wenig Bewegung haben, denn ein Umkreis von 10m ist jetzt nicht das Wahre. So ein Hund muss schon auch mal auf Geschwindigkeit kommen. Sie läuft mehr als 8km, ohne dass ihr die Zunge heraushängt. Und dann hat sie noch Lust zu spielen :D








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Beitragvon holly » Sa 31. Jan 2009, 15:35

Heute bin ich mit Zorra das erste Mal mit der Schleppleine spazieren gegangen. Sie war ziemlich schnell viel aufmerksamer als sonst. Werde dies jetzt ne Zeit lang immer so machen.
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Beitragvon snakchen » Sa 31. Jan 2009, 17:39

Hallo Holly,

ohje wie gut kenne ich das! Manchmal könnte man den Beagles die Schlappohren mächtig lang ziehen!

Dass das nicht hören an der Bindung liegt, hab ich auch schon sehr oft gehört, kann ich aber absolut nicht bestätigen. Besonders zu meinem Mädchen habe ich eine sehr sehr enge Bindung. Sie hängt sehr an mir und orientiert sich auch stark an mir. Obwohl wir draußen auch sehr viel machen (Mantrailing, Dummy, Schleppen, Clickern, usw usw) kommen halt doch ab und zu die Beaglegene durch. Man darf nicht vergessen, dass Beagles sehr viele Jahrzehnte auf Eigenständigkeit selektiert wurden. Das soll keine Ausrede sein, warum manche Beagles schlecht hören. Aber manche Erziehungsmethoden funkionieren da halt einfach nicht so gut.
Man muss sich beim Training auch vor Augen halten, für was die Rasse gezüchtet wurde. Die Hunde sollen im Wald und auf dem Feld selbstständig in der Meute oder alleine mit der Nase Wild aufstöbern und es dem Jäger vor die Flinte treiben.

Verstecken hat bei meinen Null funktioniert, wie komm ich auch darauf, wo sie als absolute Nasenhunde das Schnüffeln im Blut haben, ist es für die ein leichtes, mich wieder zu finden, wenn sie wollen. Und ängstlich, jemanden zu verlieren, sind sie auch nicht gerade. "Ach die find ich dann schon" Da kommt dann wieder die angezüchtete Eigenständigkeit durch.

Ich hab bei Columbia mit Chiyos und Hundekeks' Methoden gute Erfolge erziehlt. Außerdem habe ich gerade angefangen einen Jagdersatz zu etablieren. Bei uns ist das Wild der Futterdummy. Ein Signal (oder ein Wort) leitet die Jagd ein (bei mir ist das "Hiiiieeeer") dann jagen wir gemeinsam den Dummy, Columbia erwischt ihn, bring ihn mir und ich öffne ihn dann, damit Columbia einen Teil der Beute haben kann.
Heute konnte ich Columbia so von zwei flüchtenden Hasen abrufen, das hätt ich selbst nicht erwartet. Aber es ist logisch, Beagle jagen lieber in der Gruppe als alleine und was macht mehr Spaß als mit der Bezugsperson gemeinsam etwas fressbares zu jagen mit 100%iger Erfolgsgarantie?

Ich würds an deiner Stelle auch mit dem Clicker als "Schau mich an / Warte" Belohnungssignal probieren und gleichzeitig den Abruf an der Schlepp üben. Nebenbei ein Supersignal aufbauen, so wie es Klaus im Artikelbereich beschreibt. Als Notfallsignal, wenn sie wirklich mal ohne Leine durchstartet.

Auch wenn Zorra noch keinen starken Jagdtrieb hat - der kommt... Irgendwann sitzt jeder Beaglehalter mal einige Stunden im Feld und ärgert sich wartend grün und blau ;)
Und dann ists super, wenn man schon ein bisschen was hat, worauf man aufbauen kann oder damit sogar das Wegrennen verhindern kann.

lg, Karin
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