Um die Ecke lauert ein Beißer!

Alles rund um die Erziehung deines Hundes

Beitragvon Hundekeks » Fr 28. Nov 2008, 18:09

Dazu müsste man ihn allerdings erst einmal anfassen können. Was bei einem Beißer nicht wirklich gefahrlos möglich ist. Okay, wenn er mich dabei beißen würde, würde die Polizei wohl gleich bei den Leuten vorsprechen...

Ich musste bereits mehrfach fremde Hunde einfangen und selbst die ganz Lieben können dabei sehr aufgeregt sein. Von [B]diesem[/B] Hund würde ich definitiv die Finger lassen.
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Beitragvon BluBijou » Sa 29. Nov 2008, 00:44

Hmmm
Wenn er auch auf Menschen so reagiert, sollte es denke ich doch allein im eigeninteresse des Besitzers liegen, dass das tor zu ist, oder sehe ich das verkehrt...
bzw wo ist denn dann bitte euer OA hier sin die bei sowas fix...

was auch evtl praktikabel wäre, wasserbomben mitnehmen, hat schon so manchen erschreckt...

wobei wenns so ein heisser feger ist, würde ich mit evtl TÄ Gutachten tatsächlich mal mein anliegen an höherer Stelle vortragen. Denn ich hätte keine Lust wegen so einer A.... geige am Schluss in der ganzen gemarkung Leinenzwang aufgebrummt zu bekommen Hamburg war auch ein Einzelfall, zu einer Zeit wo gerade nix anderes los war...

mfg Anna
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RE:

Beitragvon Chiyo » Sa 29. Nov 2008, 02:22

[quote][i]Original geschrieben von BluBijou[/i]
Denn ich hätte keine Lust wegen so einer A.... geige am Schluss in der ganzen gemarkung Leinenzwang aufgebrummt zu bekommen Hamburg war auch ein Einzelfall, zu einer Zeit wo gerade nix anderes los war...[/quote]
In Hamburg wurde ein Junge totgebissen.

Zur Erinnerung:
[quote][i]Original geschrieben von AmberDog[/i]
Aber ich muß auch sagen bis jetzt war der Gang zum Tierartz noch nicht nötig da immer nur Fell flog[/quote]
Ich war mit Ellis und Mieke schon 3 mal beim Tierarzt, weil sie sich in die Wolle bekommen haben. Trotzdem sind die beiden weit davon entfernt, gefährliche Beißer oder blutrüstige Bestien zu sein, die die Menschheit ausrotten wollen.

AmberDog mußte noch nicht mal zum Tierarzt und trotzdem wird hier so getan, als ginge es um den Hund von Baskerville. Die Situation ist mit Sicherheit alles andere als angenehm, aber man sollte doch auf dem Teppich bleiben.
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Beitragvon Hundekeks » Sa 29. Nov 2008, 14:05

@Bluebijou: klar kann man mit dem Ordnungsamt kommen, wenn man sich unbedingt die Nachbarschaft kaputtmachen möchte. In einem kleinen Dorf ist es nicht lustig, jemanden anzuzeigen.

Der Besitzer hat ja angefangen einzusehen, dass der Hund problematisch aggressives Verhalten an den Tag legt, jetzt muss man ihm auch Zeit lassen, eine Lösung zu finden. Anzeigen bleibt als letzte Konsequenz immer noch, das will ich aber eigentlich nicht. Was ich will, ist dass der Hund unter Aufsicht steht, wenn er draußen ist. Nicht mehr und nicht weniger. Er lässt sich ja von seinen Leuten abrufen. Ein Gutachten oder so erscheint mir hier übertrieben.

@Chiyo ich glaube, Bluebijou hat sich auf den Beißer aus meinem Beitrag bezogen. Und der beißt wirklich richtig zu und ich will nicht wissen, was noch passiert wäre, wenn ich nicht dazwischen gegangen wäre. Kira musste zum Nähen, die Versicherung des Nachbarn hat das auch gezahlt (er machte eine Bemerkung, dass sie wohl bald aus der Versicherung fliegen würden, aber sein Hund beiße ja nur, wenn er provoziert würde- dass das nicht stimmt, hat er inzwischen eingesehen).

Ein Mensch wurde bisher nicht gebissen, "nur" attackiert. Aber Grund genug für den Besitzer, sich Gedanken zu machen, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich würde den Hund dennoch nicht anfassen, um ihn sozusagen als "Fundstück" abzugeben.

Insgesamt hoffe ich darauf, eine einvernehmliche Lösung zu finden, alles andere wäre schade. Im Moment nervt es mich einfach nur, dass ich den Weg in der Zwischenzeit nicht nutzen kann, was einfach große Umwege bedeutet.

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Beitragvon BluBijou » Sa 29. Nov 2008, 21:51

Upps, da hab ich tatsächlich etwas durcheinandergewürfelt, sorry dafür.
Da ich noch nicht hinters zitieren gestiegen bin, kopiere ichs einfach mal rein:

Dazu müsste man ihn allerdings erst einmal anfassen können. Was bei einem Beißer nicht wirklich gefahrlos möglich ist. Okay, wenn er mich dabei beißen würde, würde die Polizei wohl gleich bei den Leuten vorsprechen...


Bei einem Hund, den seine Besitzer offen stromern lassen, der aber offensiv auf Menschen reagiert würd ich meckern, wenn keine Einsicht da ist und ich dem Hund wöchentlich begegne...

Wenn es nur ein "Blaffer" ist, der Hunde anpöbelt würde ich erst dem Besitzer auf die Nerven fallen bzw mir die Erlaubnis holen das Tor zu schliessen, sofern vorhanden und es halt schliessen, wenn ich da vorbei müsste.

mfg Anna

edit: @hundekeks evtl wäre ja sowas etwas für deinen Hofbetreiber, gibts bis ich glaube 20 meter länge und kann in den PKW nicht störender Höhe montiert werden.

https://www.topdoghundeshop.de/hundeleine/hofleine/hofleine-mit-sprungfeder.html
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Beitragvon Hundekeks » Sa 29. Nov 2008, 22:49

Hofleine hab ich vorgeschlagen, das möchte der Besitzer nicht. Mir wäre so eine Lösung am liebsten. Der Besitzer tendiert derzeit in Richtung Stromzaun- hm. Ich hoffe, dass ihm das Ding einfach zu teuer ist, denn so ganz sicher kann man damit auch nicht sein, dass der Hund drinnen bleibt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich finde, es sollte nicht der Hund ausbaden müssen, wenn der Besitzer ihm die Grundstücksgrenze nicht beigebracht hat. Die Grundstücksgrenze wurde dem Hund als Welpe beigebracht als Grundstück plus 100m den Weg rauf in jede Richtung. Daran hält er sich auch. Aber gut, hinterher ist man immer schlauer und ich habe auch so Bereiche, wo ich es in Zukunft anders machen würde.
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Beitragvon BluBijou » Sa 29. Nov 2008, 23:17

Hi,
jaja, die guten unsichtbaren Zäune, ich drück mal die daumen, dass es nicht nach hinten losgeht... Wenn er in diese Richtung tendiert, sollte er auf jedenfall das "Gerät" nur in seiner anwesenheit, am besten mit zu anfang mittels leine/seil gesichertem Hund betreiben, denn es sind alle Reaktionen möglich, von kopflosem Fliehen bis sich das erste beste Krallen, was sich ihm bietet. Auch besteht die gefahr, dass er Passanten als die Auslöser des unangenehmen Reizes ausmacht und erst recht grantig wird....
Über die Möglichkeiten, die die aktuelle Rechtslage offenlässt sollte er sich evtl auch im klaren sein.
Die Dinger sind eine Grauzone kann so oder sorum ausgehen.

mfg Anna
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Beitragvon AmberDog » Fr 12. Dez 2008, 09:42

Hallo!

Muß mal einen kurzen Zwischenbricht abgeben, habe mich endlich getraut den Vorschlag von Hermine in die Tat umzusetzen. Habe also mit der Besitzerin gesprochen und kann sagen es war ein richtig gutes Gespräch, sie sieht angeblich alles ein und es tut ihr auch schrecklich Leid aber ihr Hund würde meinen eben aus tiefstem Herzen hassen, und außer meinem eben noch alle anderen HUNDDAMEN die dort vorbeikommen, mit Rüden versteht sich Schnappi ;) so hab ich sie jetzt mal getauft, bestens. Seit dem Gespräch ist die Batterie ausgetauscht worden und das Tor fest verschlossen. Wenn die kleine Tochter des Hausen (20 Monate alt) aber auch auf dem Hof ist kann man das Grundstück auf gar keinen Fall betreten, dann beißt sie jenden und alles, angeblich will sie die Kleine beschützen!!! Na jedenfalls habe ich mich schon zwei mal vorbei gewagt und es war nur lautes bellen zu vernehmen aber keiner kam durchs Tor geschossen. Ich hoffe also das es so bleibt.

Also eine schöne Zeit noch
Diana und eine etwas entspanntere Amber
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Beitragvon Hermine » Fr 12. Dez 2008, 09:56

Schön!!! :o
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Beitragvon Maggy » Fr 12. Dez 2008, 10:56

Jaaaa schön, aber ICH würde meine Tochter mit dem Hund sicherlich nicht alleine lassen. Mir sträuben sich beim Lesen die Nackenhaare.
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