Wie oft entwurmen?

Alles zum Thema Gesundheit und Pflege

RE:

Beitragvon snakchen » Mo 29. Sep 2008, 08:24

[quote][i]Original geschrieben von Charis[/i]

wie es alle TÄ tun, die mir bekannt sind ... wie kommt das wohl?
[/quote]

Naja der Grund ist, dass 1.) die meisten Besitzer nicht in Häufchen herumwühlen wollen 2.) es für sie zu umständlich ist mehrmals zum Tierarzt zu laufen 3.) Bandwürmer z.B. sehr sehr schwer zu finden sind, da muss man schon sehr großes Glück haben und 4.) der Preis bei den meisten Besitzern auch eine entscheidende Rolle spielt.

Da resigniert man als Tierarzt oft, wenn von 20 Tierbesitzern einer einsieht dass man vorher eine Kotprobe nehmen sollte ;)

lg, Karin
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Beitragvon Charis » Mo 29. Sep 2008, 08:41

@ Snakchen
Natürlich spielen all diese Faktoren mit. Da gebe ich Dir vollkommen Recht. ;)

Alleine - zumindest für mich kann ich den Kostenfaktor nicht bestätigen. Das mag aber natürlich auch daran liegen, dass ich vierteljährliche Wumkuren à drei Hunde gegen halbjährliche Kotprobenuntersuchung à ein Hund rechne. Da sind die Untersuchungen definitiv günstiger und für die Hunde in jedem Fall weniger belastend - zumindest eben, solange sie wurmfrei sind. :)

Ich [U]persönlich [/U] fühle mich allerdings im Nachhinein schon wie eine kleine Gelddruckmaschine, denn (nicht nur) ich wurde vom TA nie darauf hingewiesen, dass man auch einfach regelmäßig Kotproben untersuchen lassen könnte oder vielleicht sogar sollte. Und das finde ich einfach schade.
Schön, dass das in Eurer Praxis anscheinend anders läuft!
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Beitragvon Chiyo » Mo 29. Sep 2008, 08:51

Welpen und junge Hunde sind weitaus empfindlicher als ausgewachsene Hunde. Da es sich bei Zorra um ein junges Tier handelt, sollte man vielleicht nicht immer nur über ausgewachsene Tiere reden.
Selbstverständlich wird die Tierärztin zu einer vierteljährlichen Entwurmung im ersten Lebensjahr raten. Woher habe ich wohl die Empfehlung? ;)
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Beitragvon Sky » Mo 29. Sep 2008, 09:15

Hallo,

bei unseren Welpen wie auch hinterher als sie Junghunde waren, haben wir die Proben gesammelt und untersuchen lassen, denn so eine Wurmkur kann auch bei so jungen Tieren nicht ganz ohne mit den Nebenwirkungen sein. Unsere waren und sind etwas empfindlich bei Gabe von Medis deswegen sind wir lieber den Weg mit den Untersuchungen gegangen bevor hier etwas verabreicht wurde.

Im Endeffekt muss jeder für sich selber entscheiden
wie er was mit seinen Hunden macht. ;)
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Beitragvon holly » Mo 29. Sep 2008, 09:37

Jetzt mal noch ne Frage an die Hundekotsammler:

Kostet das bei TA etwas, wenn ich den Kot auf Würmer untersuchen lasse? Wenn ja, wieviel ungefähr?
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Beitragvon Crime » Mo 29. Sep 2008, 09:44

Kurze Frage,

wie liegen den die Kosten sowohl der Wurmkur als auch bei einer Kotprobe so in etwa? Weil hier wurde ja jetzt ein paar mal vom Kostenfaktor gesprochen, da würde mich einfach interessieren, wie groß der unterschied ist.
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Beitragvon Charis » Mo 29. Sep 2008, 10:12

Natürlich macht auch der TA die Kotprobenuntersuchung nicht umsonst. Manchmal wird die Probe außerdem in ein externes Labor eingeschickt und gar nicht selbst untersucht - weil es eben z.B. nicht ganz so einfach ist. Außerdem variieren die Kosten natürlich auch je nachdem, was Du da alles untersuchen lässt.

Die genauen Kosten müsste ich heute abend nachsehen. In etwa habe ich im Kopf, dass die Untersuchungen mich weniger als die Hälfte der vierteljährlichen Wurmkuren kosten. Da ich aber von drei Hunden spreche, für die ich jedoch nur jeweils von einem Hund die Kotprobe untersuchen lasse (gegenüber drei Wurmkuren), könnte die Rechnung evtl. für Dich in etwa kostengleich aufgehen ...
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Beitragvon Sky » Mo 29. Sep 2008, 10:59

Hallo,

die Untersuchung kostet natürlich beim Dok. Die Kosten belaufen sich unterschiedlich, denn es kommt darauf an was untersucht werden soll.
Schaut mal hier, da sind einige Punkte aufgelistet,
V1.1.8
https://www.vetvita.de/tierrecht/got/teilc10.shtml

Der Giardientest kostet allerdings noch extra, für den Schnelltest haben wir pro Nase 15,45 € plus MwSt. letztens bezahlt.

Die Wurmkur kostet um die 11,- € für unsere Hunde und für den Kater um die 8,-€ bei uns.
Allerdings gibt es da auch unterschiedliche Mittel, da nicht alle Mittel alles behandeln. Das heißt wenn dein Hund Giardien hat muss er ein anderes Mittel bekommen als wie wenn er eine Wurmkur gegen Rund und Bandwürmer bekommt.
Deswegen finde ich es persönlich wichtig zu wissen was ich eventuell behandeln muss damit ich das richtige Mittel gegen die gefundenen Parasiten verabreiche und nicht einfach ein Medikament gebe auch wenn es am Ende gar nicht gegen die evenutell vorhandenen Parasiten hilft. ;)
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Beitragvon Crime » Mo 29. Sep 2008, 17:51

Also am besten einfach mal beim TA anfragen was das jeweilige kostet. :)
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Beitragvon snakchen » Di 30. Sep 2008, 11:36

@Crime und Holly: Bei uns im Labor kostet eine Untersuchung auf Endoparasiten im Kot ca 20 Euro. Da sollten im Normalfall dann aber beim TA keine Kosten mehr dazukommen. Wenn positiv, dann wirds inkl Wurmkur wohl so auf die 30 Euro kommen schätz ich, je nach Größe des Hundes.
Also ersparen tut man sich nicht wirklich was.
Aber es geht ja eher darum, dem Hund nicht unnötig Tabletten zu verabreichen. Ich würd ja z.B. auch keine Kopfwehtabletten nehmen, nur weil ich Abends vielleicht, möglicherweise Kopfweh kriegen könnte.

Giardien würde ich eigentlich nur bei Bedarf machen lassen (wenn der Hund unter wiederkehrenden Durchfällen leidet), der Test kommt in Ö extra nochmal auf fast 30 Euro, wenn über externes Labor.

@Charis: Ja das stimmt, hinweisen sollte man als Tierarzt schon drauf. Tun leider sehr wenige, aber mittlerweile immer mehr.

lg, Karin
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