Der Hundeprofi

Die Rubrik für Fernseh- Videotips und -kritik.

Beitragvon Alke » Mo 8. Sep 2008, 12:16

Natürlich ist es im Ernstfall besser, ehrlich zu sein und zur Abgabe zu raten. Immer noch besser als den Tip zum Einschläfern zu geben, allemal.

Aber ganz ehrlich - wenn jemand auf mich mit forschem Schritt zugelaufen kommt, mich anstarrt und dann noch sehr grob gegen die Schulter boxt, dann würde mein Hund auch nicht ruhig daneben sitzen.
Da hätte keiner meiner bisherigen Hunde ruhig danebengesessen!

Und wie schon erwähnt wurde, wenn der Hund freundlich angesprochen wurde, war er zurückhaltend und ruhig.

Und dann zu sagen, da kann man nix machen, es gibt nicht den Hauch einer Chance, find ich für so einen "Profi" schon irgendwie eigenartig.
Alke
 
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RE:

Beitragvon Aspen » Mo 8. Sep 2008, 14:39

[[quote][i]Original geschrieben von Alke[/i]
Und dann zu sagen, da kann man nix machen, es gibt nicht den Hauch einer Chance, find ich für so einen "Profi" schon irgendwie eigenartig.[/quote]

Das sehe ich auch so. Man kann doch erst sagen, es hat keinen Wert mit diesen Leuten, wenn man mit ihnen gearbeitet hat. Und "keinen Hauch von einer Chance" finde ich auch maßlos übertrieben.
LG Nicole
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RE: RE:

Beitragvon Chiyo » Mo 8. Sep 2008, 19:13

[quote][i]Original geschrieben von Aspen[/i]
Das sehe ich auch so. [/quote]
ich auch. :-)
Normalerweise zückt Herr Rütter doch bei jeder Gelegenheit seine Rangordnung und erklärt, daß die Menschen die Rudelführung übernehmen müssen.
Damit hatte ich also gerechnet: daß er den Leuten erklärt, daß sich der Hund für den Chef hält und meint, sie verteidigen zu müssen und daß sie ab sofort die Rudelleitung übernehmen müßten.
Aber nix dergleichen. Stattdessen sagt er, es sei aussichtslos. :-o
Das fand ich nun einigermaßen armselig. Mit Terriers kennt er sich offensichtlich nicht aus (siehe letzte Sendung), zu einem aggressiven Hund fällt ihm auch nichts ein, der Hund fährt immer noch nicht Auto...

So richtig gute Werbung ist diese Sendung (noch?) nicht für ihn und seine Hundeschule. 8-|
Auf Dauer ist Nett- und Sympathischsein zu wenig. Ich hoffe auf die nächste Sendung. :D

PS. Immerhin: Der Spruch mit dem Labbi und dem Erdbeben war genial. Dafür lohnte es sich, die Sendung anzusehen. :-) :-) :-)
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RE: RE: RE:

Beitragvon Aspen » Di 9. Sep 2008, 04:09

[quote][i]Original geschrieben von Chiyo[/i]
PS. Immerhin: Der Spruch mit dem Labbi und dem Erdbeben war genial. Dafür lohnte es sich, die Sendung anzusehen. :-) :-) :-) [/quote]

Stimmt, der war echt genial dieser Vergleich von Labbi und RR. :-) :-)
Da hat es mich auch fast weggeschmissen. :-) .
Ist eigentlich schade um Rütter, scheint eín netter Kerl zu sein. Hoffe für ihn, das diese Sendung kein Eigentor gibt.
LG Nicole
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Spruch von Rütter

Beitragvon Leonie » Di 9. Sep 2008, 05:38

Hallo,

ich habedie Sendung nicht gesehen, und jetzt bin ich neugierig: was hat ein Labrador mit Erdbeben oder Blutdruckmessung (RR= RIva Rocci) zu tun??

Danke

Leonie
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Beitragvon Charis » Di 9. Sep 2008, 05:52

@ Leonie
Der Spruch mit dem Erdbeben tauchte glaube ich bei der sensiblen Ridgeback-Hündin auf, die nicht Autofahren mochte. Während die beim Schaukeln des Autos am ganzen Leib zitterte, weil sie diesen schaukelnden Untergrund nicht einsortieren konnte, meinte Rütter, dass einen Labrador in solch einer Situation wahrscheinlich nur interessieren würde, ob sein Leckerchen jetzt im nächsten Bodenriss verschwinden könnte ...
So habe ich es zumindest im Kopf behalten ...
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ganz kurz off topic

Beitragvon Leonie » Di 9. Sep 2008, 15:34

Danke, jetzt kapiere ich es.Dann ist RR= Rhodesian Ridgeback? :augenaufschlag: Wie man sieht, Fragen bildet :D
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Beitragvon Alke » Do 11. Sep 2008, 14:07

Unter dem Hundewelten-Link kann man neue Infos lesen, was mit dem Hund und seinen Haltern trainiert wurde bzw. wie gearbeitet wurde.
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Beitragvon Aspen » Do 11. Sep 2008, 14:15

Hallo Alke.
HW arbeiten fast immer nach dem gleichen Schema.
Hund bekommt alles weggenommen, Napf, Spielzeug....dann bekommt er seinen "grünen Bereich" zugeteilt, ausserdem darf er nicht mehr schnüffeln, nicht mehr markieren (lösen nur noch an zugewiesener Stelle), nur noch an kurzer Leine laufen....
Das ist so die "Therapie" .
LG Nicole
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Beitragvon Hermine » Fr 12. Sep 2008, 08:32

Ich finde es spricht eher für Rütter, dass er seine Grenzen so klar vertreten hat

er hat den Rahmen, in dem er sich bewegt innerhalb dieser Show, realistisch eingeschätzt und Konsequenzen gezogen

man muss sich vorstellen, die Leute pennen kurz rum draußen - ein Jugendlicher rempelt aus Blödsinn die Halter an seitlich - ist doch Jedem vermutlich schon mal passiert z.B. wenn irgendein ganz Eiliger noch unbedingt die Straßenbahn erwischen will -

stellt Euch vor, der Hund schnappt und der Rütter trägt die Verantwortung

was das für einen Medienhype geben würde

da sortiert er halt lieber 1 Kunden aus

und - es könnte ja sein, dass er vielfältige Erfahrungen mit ähnlichen Haltern gemacht hat, die ihm sagen - das bringt nichts für ihn

vielleicht war es die Chemie etc. etc. etc.

ich würde z.B. Leute mit Doggen konsequent wegschicken, weil ich mit den Hunden einfach nicht kann...
aber ich würde versuchen, ihnen eine bessere Alternative vermitteln

was ich nämlich völlig unverständlich fand, war, dass er die Leute nicht weiter überwiesen hat bzw. die Möglichkeit offen gelassen hat

in der Zeitschrift Dogs steht unter Adressen sowohl Rütters Einrichtung als auch Mirjam Cordt.

Ich fand den Hund ja klasse - hat sauber getrennt zwischen Freund und Feind - und hat sich sogar beruhigt auf seinem Platz daheim trotz Kamerateam.

Was mir aufgefallen ist: Dass der Maulkorb nicht ordentlich gewöhnt worden war vorher.

Der Hund hat mehrmals versucht, ihn abzustreifen.

Vielleicht war das ja ein möglicher Schlüssel für Rütters rigorose Entscheidung...?

Bestimmt hatte er die Gewöhnung erklärt?

Ich hab die gesamte Situation als sehr brutal empfunden - ich hatte großes Mitleid mit den Leuten - vor allem - sie hatten alle Ressourcen für einen solchen Hund - eigenes Haus - Garten etc.

Selbst pures Management wäre da möglich gewesen.




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