Kastrtion vor der ersten läufigkeit

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Kastrtion vor der ersten läufigkeit

Beitragvon nils » Do 17. Jan 2008, 08:40

hallo,

meint tierarzt meint , dass man neusten forschungen zu folge , die kastration vor der ersten läufigkeit machen kann um das krebsrisiko zu mindern . weiß da jemand was drüber und wann erkenn ich den richtigen zeitpunkt ???
gruß ;)
nils
 
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Beitragvon Petra&Hund » Do 17. Jan 2008, 09:02

Hallo und sorry Nils ich habe leider keinen Rat für dich in der Tasche. Aber wenn du nichts dagegen hast würde ich gerne mit auf den Infozug bezüglich der Kastration aufspringen. Wir denken auch darüber nach sind aber noch zu keinem Schluß gekommen. Ist es nun besser kastrieren zu lassen? Wann ist es am besten? Wie hoch ist die Krebsrate? Usw,usw. Emma hatte ihre erste Hitze schon. Das war auch so gewollt wegen Fell und der gleichen. Naja jedenfalls wäre ich auch froh Infos zu bekommen die mir die Notwendigkeit einer Kastration bezügl. der gesundheitlichen Seite plausibel machen ohne der tierärztlichen Kassenschublade entsprungen zu sein.
Vielen lieben Dank, Petra
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Beitragvon Tamy » Do 17. Jan 2008, 10:06

Hallo Nils und Petra,
hatten wir das Thema "Kastration" nicht erst im Forum? Vielleicht könnt Ihr da ja mal erst nachlesen :-).

Grüße
Tamy
 
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Beitragvon hundemama » Do 17. Jan 2008, 11:26

ich habe meine Hündin auch auf anraten des TAs vor der erstenLäufigkeit kastrieren lassen.
Sie hat ein ganz normales Fell und ist prächtig entwickelt. Also für mich gibt es keine sichtliche Nachwirkung.
Allerdings muss ich bei ihr seither immer auf die Futtermenge achten. Sie war schon immer sehr kräftig, aber seither ist es noch schlimmer.
Das hat aber mit dem Zeitpunkt nichts zu tun, sondern ist eine Bekannte "Nebenwirkung" einer Kastration.
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Beitragvon Tamy » Do 17. Jan 2008, 12:01

Hallo,
wie bereits an anderer Stelle erwähnt, gehen die Meinungen auch unter den Fachleuten gerade zu diesem Thema meilenweit auseinander. :(

Von - nicht kastrieren über nur im Notfall bis möglichst früh gibt es da alles und jede Seite hat ihre eigenen logischen Argumente. :-o

Ich habe meine Hündin kastrieren lassen und würde jedem, der nicht züchten will dazu raten - da das Leben für die Hündin doch viel einfacher und schöner ist. Der Grund sollte aber nicht die Bequemlichkeit des Besitzers sein, denn Läufigkeit ist eigentlich etwas natürliches!

Wann der beste Zeitpunkt ist, weiß ich nicht. Am einleuchtesten für mich ist, die Hündin erstmal "erwachsen" werden zu lassen und dann an eine Kastration zu denken. allerdings sollte man dann nicht zu lange warten. Dabei mus sman natürlich vor allem die Gesundheit des Tieres im Auge haben. Es ist nicht bei jeder Rasse und bei jedem Hund ratsam einen solchen, doch schweren Eingriff vornehmen zu lassen. Genauso gibt es Hunde, die mit schweren gesundheitlichen Problemen vor, bei oder nach der Läufigkeit zu kämpfen haben. So wurde Roxy richtig schlimm scheinträchtig. ;(

Es gibt aber viele, die auf eine frühe Kastration schwören und genauso viele, die davor warnen.

Naja, ist eine schwierige Entscheidung. Schreib Dir vielleicht einfach alle Für und Wider auf und entscheide dann.

Gruß und alles Gute
Tamy
 
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Beitragvon Charis » Do 17. Jan 2008, 15:12

Ich [U]persönlich [/U] halte nichts vom Kastrieren vor der ersten Hitze, weil der Hund m.E. vom Kopf her nicht erwachsen werden kann, wenn die erste Hitze nicht abgewartet wird. Das heißt nicht, dass sich der Hund nicht supernett und sowieso toll entwickeln kann - nur [U]erwachsen [/U] kann er so nicht wirklich werden!

Eine Hündin würde ich daher unbedingt erst nach der ersten Hitze kastrieren lassen und dann ca. 3 Monate danach die OP machen lassen. Das sollte - unter Berücksichtigung eines 'standardmäßigen' Zyklusses von ca. einem halben Jahr - der beste Termin sein.
Dies ist auch lt. meinem Tierarzt gemäß Statistiken der beste Zeitpunkt, wenn man mit der Kastration auch das (Unterleibs-/ Saugleisten-)Krebsrisiko reduzieren will. Bei Kastration nach der ersten Hitze reduziert sich das Risiko demzufolge auf ungefähr 3 - 5 %.

Tja Nils, wie Du siehst weichen die Meinungen in der Tat sehr auseinander - die Entscheidung kann Dir leider niemand abnehmen.
Charis
 
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Beitragvon Petra&Hund » Do 17. Jan 2008, 15:38

Hallo Charis , die theoretischen Fakten habe auch ich recherchiert, was mich interessiert sind persönliche Erfahrungswerte. Ich halte auch nichts davon dem Hund ein bestimmtes Verhalten in die Schuhe zu schieben nur weil weil er eine OP hatte. Es sei denn es gäbe eine hormonelle Ursache. Anyway. Es geht auch bei mir anders als bei Nils nicht um den Zeitpunkt sondern um die OP an sich. Wer läßt sich selbst schon operieren wenn es medizinsch nicht notwendig ist. Ausser Michael Jackson.
LG Petra
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Beitragvon nils » Do 17. Jan 2008, 17:20

hallo,
das mit dem erwachsen werden hört sich gut an und ich werd mir mal noch meine gedanken haben .

ach ja ich hatte da mal was über die handfütterung beim gassi gelesen. funktioniert super und ich bin dankbar für diese foren.
schönen gruß und danke
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Beitragvon Charis » Do 17. Jan 2008, 20:52

@ Nils
Schön, dass Du Dir das Ganze noch mal überlegst und auch schön, dass Du hier schon gute Tipps gefunden hast, die Dich und Deinen Hund weiterbringen. Positive Rückmeldungen hört man doch immer gerne.

Schau' aber ruhig noch mal die Threads betreff Kastration durch. Ich kann mich auch daran erinnern, dass das Thema hier im letzten halben Jahr mindestens einmal intensiv mit unterschiedlichsten Erfahrungswerten diskutiert wurde.

@ Petra
Meine eigene Erfahrung ist die, dass unsere Hündin mit zwei Jahren kastriert wurde (wir haben sie erst mit 1 3/4J bekommen) und zwar nach der zweiten Hitze. Sie hat keinerlei Probleme gehabt (außer den obligatorischen Nach-OP-Schmerzen für einen Tag ;() und hat sich weder vom Verhalten noch körperlich verändert. Ist genauso aktiv und munter geblieben. Lediglich der Futterdurchsatz hat sich, wie üblich, geändert. D.h. sie wurde im ersten halben Jahr nach der OP aufgrund unserer Schusseligkeit recht moppelig, was aber durch Diät schnell wieder im Griff war. Seither bekommt sie nur noch ca. die halbe Futterration und ist heute mit 13 Jahren immer noch fidel - von den obligatorischen Alterserscheinungen mal abgesehen.
Zwingend notwendig ist die Kastration natürlich nicht, aber ich ziehe es vor, das Thema Vermehrung klar zu regeln, bevor ich ungewollt noch ungewünschte Welpen produziere. Das tun bei uns in der Gegend genügend andere Leute, die immer noch meinen, die Hündin sollte doch einmal gedeckt werden und die Welpen würde man ja unterkriegen ...
Übrigens hat Charis ihren Spaß im Flirten etc. bis ins hohe Alter behalten, trotz Kastration. Insofern konnte sie immerhin ihren Spaß haben ... ohne Folgen (soweit es die beiden Rüden meines Rudels zuließen :-))
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Beitragvon Chiyo » Do 17. Jan 2008, 22:53

Hallo,

[quote][i]Original geschrieben von Petra&Hund[/i]
Es geht auch bei mir anders als bei Nils nicht um den Zeitpunkt sondern um die OP an sich. Wer läßt sich selbst schon operieren wenn es medizinsch nicht notwendig ist. [/quote]
In der OP selbst sehe ich eigentlich kein Problem. Ellis hatte anschließend 3 Tage lang Bauchschmerzen (Verstopfung), danach war sie so gut wie neu und ist durch den Garten getobt, als wäre nichts gewesen. :)
Verglichen mit den Problemen bei der Läufigkeit war das ein Klacks. :)

Mieke wird nach der 2. Läufigkeit auch kastriert. Ich hoffe, daß bei ihr alles genauso gut klappt wie bei Ellis und sie nicht inkontinent wird. ;( Davor habe ich ein wenig Bammel. Bei einem großen Hund hätte ich davor großen Bammel. 8-|
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