Welche Seminare habt Ihr schon besucht - und wie waren die?

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RE: RE: Welche Seminare habt Ihr schon besucht - und wie waren die?

Beitragvon klaus » Di 13. Dez 2011, 23:58

Hallo Martin,

Du beziehst dich auf mein mittlerweile gelöschtes Posting und schrobest:

[QUOTE]Im Gegensatz zur Ansicht von Klaus finde ich eine [B]kurze[/B] Vorstellung der Teilnehmer durchaus wichtig, vor allem für den Seminarleiter, obwohl der sich die Infos auch im Vorhinein durch einen Fragebogen beschaffen kann.[/QUOTE]

Deshalb hab ich's ja gelöscht, weil ich mein Posting misslungen fand. Sicherlich ist eine kurze Vorstellung vor allem für den Seminarleiter sehr hilfreich. Ich hatte das ja noch versucht mit "'Zeitschinden" zu relativieren.

lg Klaus
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Beitragvon Nic » Fr 16. Dez 2011, 00:49

Hallo,

also, ich glaube - wenn - dann würde ich auch lieber ohne Hund erst einmal gucken kommen. Schon auch deswegen, weil ich immer wieder auch von Seminarteilnehmern höre, die eben nicht begeistert waren vom Seminar und nicht von der Art, wie mit den Hunden umgegangen wird. Man steht dann aber auch unter einem Gruppendruck, einfach mit zu machen.

Von HST - also Anita Balser - habe ich etliche Videos gesehen.

Ihre Körpersprache hat mir gut gefallen, weil die sehr klar ist. Fand ich jedenfalls auf den DVDs.

Gegen die Methode selbst - sie nennt ihre Maßnahmen grün, gelb, rot, wobei rot dann die körperliche Berührung des Hunde ist und gelb eine Verwarnung, ist im Prinzip meiner Meinung nach auch nichts gegen zu sagen. Sie macht es ja individuell unterschiedlich, es werden also nicht ständig die Hunde angestubst, und manche haben auch so eine Korrektur in ihrem Leben nie nötig.

Aber wie bei vielen anderen Trainern auch, ist mir bei Anita Balser die Belohnungsseite zu wenig gewichtet. Und wenn ich etwas über den soften Weg erreichen kann (erwünschtes Verhalten durch Belohnung gezielt verstärken) dann frage ich mich immer, wozu ich dann die Alternative "unerwünschtes Verhalten korrigieren" vorziehen sollte.

Überbetont fand ich auch den Respekt, den ein Hund seinem Halter erst einmal zollen muss. Auch hier wieder finde ich das Prinzip nicht verkehrt und ich denke, es ist immer leichter, einem Hund nach und nach neue Freiheiten zu gewähren, als plötzlich lieb gewonnene Freiheiten wieder entziehen zu müssen.

Aber mir kam es bei ihr ein wenig so rüber, als müsse jeder Hund ziemlich häufig (überwiegend?) hinter ihr laufen.

Das wäre mir zu pauschal. In Einzelfällen kann es praktisch sein, den Hund hinter sich laufen zu lassen.

Schöne Grüße
Nic
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Beitragvon Regine » Fr 16. Dez 2011, 11:46

Hallo,

ich war vor ein paar Wochen bei Thomas Baumann, das hat mir wirklich gut gefallen. Er hat mit den Hunden eher wenig gemacht, aber gut erklärt und ist wirklich auf jeden Teilnehmer eingegangen. Baumanns sind nicht methodenorientiert, was für einen Hund oder ein Ausbildungsziel (und den Halter) passt, wird gemacht. Wir haben kaum Leckerchen verwendet, dafür sehr viel verbales und körperliches Lob, das aggressivste Hilfsmittel war die Wasserflasche. Und auch die sehr dosiert. Bei meiner Hündin war die z.B. sehr gut, aber er hat gleich gesagt, dass ich die bei meinem Rüden nicht nehmen soll, dem reicht ein energisches Nein. Mit der Flasche könnte ich da mehr kaputt machen als gut.

Vor langer Zeit habe ich mal ein Tellington-Seminar mitgemacht, und unsere Hundeschule bietet halb- und eintägige Seminare zu unterschiedlichen Themen an, z.B. Leinenführigkeit oder verlässlicher Rückruf.

Und ich habe bei Seminaren in EFT (eine Methode zum Stress- und Angstabbau) schon erfolgreich mit meiner Hündin gearbeitet.


LG Regine

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