Was erwartet ihr von einem Trick - Kurs?

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Was erwartet ihr von einem Trick - Kurs?

Beitragvon Clickerfriend » Mi 18. Feb 2009, 15:35

So, ich möchte einfach mal wissen, was ihr von einem Kurs (Tricktraining) erwartet. Was für Bedingungen muss der "Leiter" erfüllen, damit ihr "hingeht" - z.B. nicht zu weit weg, Auswahl an Tricks, Informationen zum Kurs - das würde mich mal interessieren.
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Beitragvon hundemama » Mi 18. Feb 2009, 19:13

* Ich würde mir als erstes erwarten, dass der Kursleiter sich für alle Hunde Zeit nimmt - also der Kurs nicht zu groß ist.

* Dann muss er, damit ich mich richtig wohl fühle auf meine Bedürfnisse eingehen. Also nicht einen Trick xy lernen, sondern ich suche mir einen Trick aus, den ich meinen Hund gerne beibringen möchte (ev. aus einer vorgegebenen Liste, damit ich mir Ideen holen kann).

* In der Kursbeschreibung soll ziemlich genau drinnen stehen was im Kurs gemacht wird. Die Katze im Sack kauft keiner gern.

*Der Kursleiter selbst sollte hauptsächlich viel Erfahrung in diesem Bereich haben und dies auch in die Werbung rein schreiben.

*Anfahrtsweg - je näher, desto lieber. Aber so 100 km für einen Tageskurs gingen schon...

* Ich würde zu keinem Kurs gehen, bei dem ich nicht meinen Hund mitnehmen könnte.
* oder bei dem ich merke, dass der Kursleiter sich nur um seine "Freunde" kümmert - also da würde ich dann bald wieder weg sein
* ich mag keine Kurse, die überhaupt keine Theorie anbieten - am Platz oder auch in einer seperaten Einheit - aber etwas Theorie gehört dazu.

lg
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Beitragvon Clickerfriend » Do 19. Feb 2009, 14:21

Dankeschön, möchte das niemand noch ergänzen? Oder ist das perfekt? :-)
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Beitragvon Miss Kitty » Do 19. Feb 2009, 14:26

Ein(e) erwachsen(e) Kursleiter(in).
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Beitragvon Clickerfriend » Do 19. Feb 2009, 14:34

"Erwachsen" wie soll ich mir das vorstellen ;-)
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Beitragvon Miss Kitty » Do 19. Feb 2009, 14:46

Also mit 14 ist man auf jeden Fal noch nicht erwachsen.
Wenn ich so einen Kurs mitmachen wollte, für den ja mit Sicherheit auch Geld bezahlen müßte, dann nur bei jemandem , der schon viele Jahre Hundeerfahrung hat, und mit dem ich von Erwachsener zu Erwachsener reden kann.
Es tut mir leid das zu sagen (auch wenn Du Dich jetzt auf den Schlips getreten fühlst), aber bei einem 14 "Kind" würde ich so einen Kurs nicht machen.
Wenn Du allerdings vielleicht anderen Kindern und Jugentlichen die Anfänge des Clickerns oder Trichdoggings vermitteln würdest, fände ich das in Ordnung.
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Beitragvon Jenny99 » Do 19. Feb 2009, 15:04

Hallo,

mir wäre der Ort noch wichtig. neben einer Schafsweide, auf einer Hundeauslaufwiese oder einer vollgeäppelten Pferdeweide wollte ich keinen Kurs besuchen, für den ich Geld zahlen soll. Mir ist eine Absicherung der Übungsfläche (Zaun) wichtig. Außerdem genug Platz für alle Hund-Halter-Teams, damit man auch in Ruhe an etwas arbeiten kann.

Zudem eine Kontrolle des Impfschutzes und der Haftpflichtversicherung.

Und es sollte bei einem länger dauernden Kurs auch die Möglichkeit geben, irgendwo eine Toilette zu benutzen...

Desweiteren ein Kursleiter, der mir nicht eine Standart-methode für einen trick nennt, sondern auch Alternativen im Übungaufbau anbieten kann.

Und realistische Einschätzungen. Wenn jemand damit wirbt, daß mein Hund in 3h Kurs 7 Tricks bin zur Perfektion lernt, hat sich die sache für mich schon erledigt, da es einfach unmöglich ist. Ein guter Kursleiter teilt die Tricks in Schritte ein und sagt mir evtl auch, daß ich zu viel erwarte, wenn ich meine, in dem Kurs mit dem Trick fertig zu werden und mich lieber mit einem Teilziel zufrieden geben soll.


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Beitragvon Hermine » Do 19. Feb 2009, 19:16

Mir wäre wichtig, dass der Kursleiter so viel Erfahrung hat mit Gruppenarbeit, dass alle Hunde auf einem entspannten Level lernen können.
Sehr gute Einschätzung potenzieller Probleme - genaues Profil der Teilnehmer - Probleme nicht erst behandeln, wenn sie auftauchen, sondern im Vorfeld verhindern.
Und dass nicht der Trick im Vordergrund steht, sondern wie sich der Hund beim Erlernen und Ausführen fühlt - im Team mit seinem Besitzer,
Dass es keinen Leistungsdruck gibt, sondern der Hund im Mittelpunkt steht - dass auch der dazugehörige Mensch sich frei fühlt von Druck und sich wohlfühlen kann.
Kurz: Beziehungsarbeit an erster Stelle.
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