Shelties extrem

Themen zu den versch. Rassen oder Mischungen

Beitragvon Hermine » Mi 23. Dez 2009, 18:37

Also - ich find das schon unlogisch... :-)

was ich toll finde, sind Malamuten-Mischlinge - also nicht ganz so bärig - - die Besitzer wundern sich dann - wie siehst du, dass das ein Malamuten-Mix ist - freundlich zu Menschen - gelassen - nicht aufdringlich - Abstand halten und freundlich sein - irgendwie war das Grundverhalten immer ähnlich - was natürlich nicht heißt, dass es auch andere gibt.
Hermine
 
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Beitragvon Mara » Mi 23. Dez 2009, 19:02

Hi Oliver


also, überlege bitte noch mal genau, ob Du wirklich einen Hund willst......!

Und wenn Du Dich entschieden hast, dann laß den Hund bitte NICHT 9 Std. alleine!

Terrier - Retriever - Hütehund - ja sage mal......das sind 3 verschieden Baustellen und keine dieser Rassen können sich miteinander vergleichen.

bitte sei nicht böse, aber ich denke mal das solltes Du noch mal genau überdenken und mit Deiner Familie besprechen.

Und wenn ich an Deinen Beitrag "Hund im Haus" denke, dann wäre ein JRT überhaupt nichts für Dich, weil er total haart! Und außerdem ist ein JRT kein Hund für Anfänger.
Mit Shelties kenne ich mich nicht aus, aber ich habe gehört, daß sie sehr sensibel sind und zu "Einmann-Hund" neigen.
Labbis sind halt sehr verfressen (würden für Futter wahrscheinlich den Ärmelkanal durchschwimmen....) und lieben Sch......e und Dreck über alles (sind aber "liebe" Hunde)

Und bitte auch bedenken, daß ein Hund bis 15 Jahre alt werden kann.
Ein Hund kostet nicht nur viel Zeit, sondern man braucht auch das nötige Kleingeld um Tierarztkosten, Impfungen, Futter, Steuern, Versicherung etc. zu bezahlen.
Außerdem Geduld, Liebe, Erziehung, Beschäftigung usw.
Ein Hund ist ein Familienmitglied und braucht soziale Bindung.

Und ein Hund kann auch mal Flöhe bekommen......

LG Mara:augenaufschlag:
Mara
 
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Beitragvon OGD » Mi 23. Dez 2009, 19:16

[QUOTE]Zitat
Wenn ich nach optischen Kriterien
gehn würde, würde ich mir einen Akita Inu
zulegen.



Und dann wäre der Sheltie eine Option?
Was spricht für den kleinen zarten quirligen Sheltie?[/QUOTE]

Ich sagte wenn ich nach optischen Kriterien gehen würde.
Tu ich aber nicht.
Also ja der Sheltie ist eine Option.

Ich überlege mir sehr gut ob ich einen
Hund haben will.
Deswegen bin ja auch hier.

Lg
OGD
 
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RE:

Beitragvon Dejay » Do 24. Dez 2009, 04:47

[quote][i]Original geschrieben von OGD[/i]

Hi, Dejay

Jetzt müsstest du die Videos sehn können.
Wenn ich nach optischen Kriterien
gehn würde, würde ich mir einen Akita Inu
zulegen.
Wollte ich auch am Anfang.
Wie ich jetzt weiß natürlich nicht einmal daran zu denken. :-)

Und außerdem frage ich ja auch in diesem Thread nach dem Charakter des Sheltie
und nicht wie er optisch auf euch wirkt.

Außerdem denke ich das alle drei Rassen auf ihre Weise zu mir passen.

Lg[/quote]

Ja, ich konnte nun die Videos sehen und bin sehr entsetzt. Was machen die Menschen da nur aus ihren Hunden *kopfschüttel*

Ich hab die beiden Kläffer angeschaut und sie sind die neurotischsten Hunde die ich jemals gesehen habe (gibt sicherlich noch etliche aber die krieg ich ja nicht zu Gesicht)

Nein, Shelities sind SO ganz sicher nicht im Normalfall.

Wenn man diesen Hunden ausreichende Beschäftigung und Erziehung zukommen läßt sollte SOWAS nicht dabei herumkommen.

Fakt ist aber: Das braucht Zeit, Ausdauer, Konsequenz und viel Geduld.

Dann sind Shelties mit Sicherheit angenehme Begleiter wie das jeder andere Hund auch sein kann.

Ich möchte aber nochmals nachfragen wie du auf die Rassen Sheltie, JRT und Labrador kommst.

Ich finde schon mal gut das du dich vorab informieren willst und begrüße das sehr jedoch reicht es dazu leider nicht in einem Forum nachzufragen.

Ich gebe dir einen Tipp:
Schau dich um nach Haltern dieser Rassen. Hast du den Eindruck das sie ihre Hunde gut erzogen haben und unter Kontrolle dann unterhalte dich mit ihnen. Halter die sich viel Mühe mit der Erziehung und Auslastung ihrer Hunde geben beschönigen in der Regel auch nichts und beschreiben nicht selten auch die Nachteile der Rasse/n die sie führen.

Dann gibt es noch den Weg in seriöse Zuchtstätten. Jeder verantwortungsvolle Züchter läßt sich in die Karten schauen und zeigt dir mit Sicherheit gerne sein Rudel und klärt ausführlich über die jeweilige Hunderasse auf. Auch dort wird meist nichts beschönigt.

Dann belese dich. Nicht nur über Rassemerkmale sondern auch über Hundeerziehung generell. Informiere dich wie die jeweiligen Hunderassen gefördert und gefordert werden können damit aus ihnen eben keine neurotischen Nervenbündel werden die alles tyrannisieren was zwei oder mehr Beine hat.

Überlege für dich wieviel Zeit, Geld und Geduld du in die Hundehaltung investieren willst.

Wie sieht dein Tagesablauf aus und wie soll er mit Hund aussehen.
Bist du empfindlich was Hundehaare betrifft oder machen dir lange, seidige Haare oder kurze borstige Haare was aus.

Ich würde mich freuen wenn du mir meine Frage beantworten würdest bezüglich deiner Überlegungen der drei von dir genannten Rassen.

Bis dahin wünsche ich auch dir ein frohes und besinnliches Weihnachstfest.

Dejay
 
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Beitragvon OGD » Do 24. Dez 2009, 07:27

Hi

Also ganz am Anfang gehe ich mit
mit meinem Bruder durch ein Einkaufszentrum
und plötzlich steht vor uns eine Frau mit zwei
Schäfer- Husky Mischlingen.
Und da meine Eltern schon nach einem Hund suchten ließ ich mir Telefonnummer und so weiter geben.

Dann aber schaute ich ins Internet welche Rassen es so eigentlich gibt.
Und komme auf den Akita Inu.
War am Anfang fasziniert vom ihm musste
aber bald einsehen dass er auf keinen Fall
in Frage kommt.

Zu dieser Zeit dachte ich mein damaliger
Hud wäre ein Border c und Schäfer mix.
(jetzt weiß ich dass das gar nicht stimmt;
Es war eindeutig ein Australien Sherpherd)
Jedenfalls wollte ich dann einen Border Collie,
kam dann aber drauf das ichfür ihn keine Beschäftigung hätte.

Schließlich fiel mir der Labrador ein,
wo ich noch heute denke dass er evenuell passend sein könnte.
Er ist leicht zu erziehen und würde alles für
sein Herrchen tun.

Auf den JackRussel Terrier kam ich zeitgleich wegen DAS SUPERTALENT.
Aber ein Jack Russel Terrier wird es ganz bestimmt nicht mehr werden.
War eher nur so eine Idee.

Schließlich kam ich dann auf den Sheltie
weil er etwas kleiner ist, lernwillig und schön aussieht.
Kann ich mir aber nicht leisten.

Aktuell denke ich gerade über einen Australien Shepherd nach.
lernwillig schön ähnlich wie mein alter Hund.

lg
OGD
 
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RE:

Beitragvon rastelli » Do 24. Dez 2009, 11:44

Grüß Dich ...,

dass du erst einmal nach der Schönheit und dem Ausdruck gehst, ist ganz normal. Ich behaupte einmal, dass das jeder macht. Und dann schaltest du den Verstand ein. Das ist sehr gut so.
Und eigentlich hast du auch schon sehr gut gewählt.

[quote][i]Original geschrieben von OGD[/i]

Schließlich kam ich dann auf den Sheltie
weil er etwas kleiner ist, lernwillig und schön aussieht.
Kann ich mir aber nicht leisten.[/quote]Ich kenne etliche Shelties. Sie waren und sind sehr angenehme Hunde. Sie sind lernwillig und du kannst mit ihnen von Agility über Obedience und Turnierhundesport (da musst du selber auch noch richtig schnell sein!) alles machen.
Sie können bellen, gewiss, aber sie müssen nicht. Ich kenne auch ganz ruhige Vertreter. Einmal Melden, fertig. Alle die ich kannte, kamen mit anderen Hunden gut zurecht. Sie hatte aber auch alle ganz entspannte Halter.

Der andere Gesichtspunkt sind deine Eltern. Mit einem Sheltie werden sie sicher gut zurecht kommen. Wenn man lange einen alten Hund hatte, unterschätzt man die Anforderungen eines jungen oft sehr.

[quote]Aktuell denke ich gerade über einen Australien Shepherd nach.
lernwillig schön ähnlich wie mein alter Hund.[/quote]Das sind durchaus sehr schöne und ebenfalls schnell lernende Hunde, fordern ihre Halter aber deutlich mehr als ein Sheltie.

Warum du dir den Aussie leisten könntest, den Sheltie aber nicht, kann ich nicht einschätzen.

ciao Martin
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Beitragvon snakchen » Do 24. Dez 2009, 13:17

Hallo,

ich kenne einen Sheltie, der recht anstrengend ist. Aber dieser Hund wurde vom Welpenalter an schon in Hinblick auf Agi-Turniere hin, hochtrainiert und dementsprechend überdreht ist er jetzt auch. Super Leistungen im Parcour aber privat und zuhause ein absoluter Reinfall.

Ich kenne einige Retriever und die sind sehr leicht zu händeln. Super zu erziehen, freundlich und genügsam. Der Jagdtrieb hält sich absolut in Grenzen.
Dagegen kenne ich Bordercollies, also Hütehunde, die einen ordentlichen Jagdtrieb haben.

Ich finde es ist immer schwierig mit einer fixen Vorstellung an die Hundesuche ranzugehen. Ich wollte früher unbedingt einen Schäferhund. Also mind 50cm Schulterhöhe, langhaarig, gelehrig mit viel will-to-please und möglichst wenig Jagdtrieb. Mein erster Hund war und ist ein Beagle. 40cm Schulterhöhe, kurzes Fell, extremen Jagdtrieb, sehr selbstständig. Tja, war halt Liebe auf den ersten Blick. Wenn man einen Hund gefunden hat, der zu einem passt wie die Faust aufs Auge, wird so ziemlich alles andere nebensächlich, zumindest soweit es einen selbst betrifft. Wenn noch Eltern oder Geschwister mitreden muss man einen Kompromiss finden.

lg, Karin
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Beitragvon OGD » Do 24. Dez 2009, 15:04

Da hast du wahrscheinlich recht.
Wenn dir ein Hund gefällt ist es ziemlich egal
ob Rüde oder Weibchen, langhaar oder kurzhaar.
Und selbst wenn eine Rasse für eine
Eigenschaft bekannt, wird jeder Hund
wahrscheinlich seine ganz persönlichen
Vorzüge und Nachteile haben.

Aber zumindestens deuten Rassen in eine bestimmte Richtung.
Deswegen habe ich so ein paar Rassen welche passen würden und welche es dann wirklich werden wird lasse ich auf mich zukommen.

lg
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Beitragvon Schlappohr » Sa 26. Dez 2009, 07:25

Hallo,

bitte um Aufklärung:
Warum kommt ein BorderCollie nicht in Frage, aber ein Aussie? Beide sind doch recht ähnlich (da meine ich jetzt weniger das Aussehen, sondern das "Jobprofil", sind beides Hütehunde).

Ich persönlich würde nur empfehlen, die Zeit und Lust, die man rein rechnerisch (vom Sofa aus) bereit wäre, in die Hundebeschäftigung zu stecken, noch mal zu halbieren. Dann wird bei den [B]meisten[/B] Leuten der Wert rauskommen, der dann tatsächlich hinterher umgesetzt wird (Es gibt natürlich auch ein paar Exemplare, die sich einen Hund zulegen, um nur ein bischen raus zu kommen und dann im höheren Agility-Kategorien landen). Sprich: Die Erwartungen, die der Hund in punkto Beschäftigung an den Halter legt, sollte möglichst geringer sein, als daß, was man vorher theoretisch als möglich für sich selbst ansieht (damit es dann in der Praxis keine Frustration gibt).
Außerdem kann ich nur empfehlen, unter den [B]seriösen[/B] Züchtern nach welchen zu suchen, die nicht gerade [B]Arbeitslinien[/B] haben. Meiner Meinung nach sind diese nur dann artgerecht zu halten, wenn man a) eine Schafherde (Sheltie, Border Collie, Aussie), b) Weide und Heuboden voller Mäuse (JRT) oder c) einen Jagdschein (Labbi) hat (ja, auch beim Labbi gibt es noch Linien, die unglücklich sind, wenn sie nicht richtig arbeiten können).

LG Anja
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Beitragvon OGD » Sa 26. Dez 2009, 08:31

Hi Schlappohr.

Ich denke für diese Rassen ist es auf jedenfall
ideal eine Schafherde zu besitzen.
Trotzdem denke ich das ein Border Collie
und ein Australien Shepherd auch ohne sie glücklich werden können.
Kommt darauf an was du mit ihnen machst.
Und es sind hier einige Besitzer der Hunderassen im Forum.
Und ich denke nicht das die deswegen eine Schafsherde zur Verfügung haben.
Oder der Labrador.
Heutzutage sind mehr Labradore Familienhunde
als Jagdhunde.
Ich kenne auch einige welche noch nie mit Wild
in Berührung kamen und trotzdem sehr glücklich sind.
Sie brauchen halt anderswärtig Beschäftigung.
So denke ich halt .
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