Kastration?

Krankheiten, Impfungen, welches Futter, usw.

Beitragvon Charis » So 23. Dez 2007, 18:28

[QUOTE]bei Kaninchen werden die Hoden - glaub ich - auch nur abgeklemmt...und bei nem Kater werden die Hoden entfernt[/QUOTE]
Das einfache Abklemmen wird sicherlich noch vielerorts leider noch (speziell bei den Hobbyzüchtern und -haltern) so gehandhabt, ist aber nicht Tierschutzgesetztkonform, da es dem männlichen Tier bis zum endgültigen Absterben der Hoden erhebliche Schmerzen bereitet! Offiziell darf keinerlei Kastration ohne Vollnarkose stattfinden - die vielen Leuten aber eben zu teurer ist ... und zugegebenermaßen bei solch 'kleinen' Tieren auch immer ein entsprechendes Risiko darstellt.

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Beitragvon gflamme » So 23. Dez 2007, 18:35

wenn man sich diverse Tiersendungen (Seehund, Puma & Co. oder Menschen, Tiere und Doktoren) anschaut, ist es aber doch gang und gebe, dass Tierärzte manchen Tieren unter Lokalanästhesie die Hoden abklemmen, bis sie abgestorben sind. Das dauert meines Wissens nur einige Minuten.

Man sieht es natürlich nicht jedem Tier an, wenn es Schmerzen hat, aber die gezeigten waren 10 min nach der Kastration wieder mopsfidel.

Daher kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass das gegen das Tierschutzgesetz spricht :-o
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Beitragvon Charis » So 23. Dez 2007, 18:55

Okay, lokal mag durchaus auch sein, wobei ich es noch in keiner Sendung so gesehen habe, sondern immer unter Vollnarkose (allerdings bin ich meist auch noch im Büro oder auf dem Heimweg, wenn diese Sendungen laufen ;) ). Aber auf alle Fälle unter Narkose. Ich hatte bei Deinem letzten Eintrag den Eindruck gewonnen, dass Du das ohne jegliche Narkose meintest. Dann habe ich Dich wohl - glücklicherweise - mißverstanden ...
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Beitragvon gflamme » So 23. Dez 2007, 19:09

irks...neee...um Himmels willen...natürlich mit Narkose..

Da bekomme ich ja gleich Schmerzen :-o :-o :-o
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Beitragvon Nici&Co » So 23. Dez 2007, 23:07

Also bei meinen Kaninchen war ich immer ganz tapfer dabei und die TÄ hat definitiv die Hoden entfernt, nicht abgeklemmt, aber eben nur mit Lokalanästhesie.
Ging relativ schnell und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass die Mümmelmänner da wirklich was von gemerkt haben.
Ich glaub das Festhalten war für die wesentlich unangenehmer als der Eingriff selber ..... warum darf ich jetzt nicht hier rumhoppeln :D
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Beitragvon gflamme » So 6. Apr 2008, 21:06

Meine beiden sind jetzt ein halbes Jahr alt. Vor knapp 2 Wochen wurden sie kastriert. Das ging alles relativ schnell...vormittags abgegeben und am frühen Abend wieder geholt.
An diesem Tag waren beide natürlich noch etwas benommen; Luna mehr als Spunky, was aber sicherlich daran liegt, dass die Kastration bei ihr doch ein größerer Eingriff war als bei ihm. Abgesehen davon wurde Spunky auch vor ihr operiert, sodass er etwas mehr Zeit zum erholen hatte :D

Die Tierarzthelferin hatte uns noch mit auf den Weg gegeben, dass es in den nächsten Tagen etwas stressig werden könnte, da beide nach Tierarzt riechen und sich natürlich der Eigengeruch der beiden ändert. Aber die Sorge war unbegründet. Schon am Abend lagen sich beide nach kurzen Schnuppereien wieder in den Armen ;)

Natürlich war ich auch neugierig und hab mir vorsichtig die OP-Stelle bei Luna angesehen. Und war erstma erschrocken. Natürlich war sie rasiert, aber um die kahle Stelle herum waren die Haare total verfilzt und verklebt und die Ärmste hat versucht, sich genau das Herauszulecken - ohne sichtbaren Erfolg. Nachdem ich mir das eine Weile angeschaut hatte, hab ich dann beherzt zur Schere gegriffen und das Schlimmste abgeschnitten. Dann ging es einigermaßen. Hat jemand eine Ahnung, warum das so verfilzt war? War das vielleicht ein Desinfektionsspray o. Ä.?

Die nächsten Tage nach der Kastration waren auch ziemlich entspannt. Luna war etwas vorsichtiger im Springen und Rennen, da sie nach so ner OP wohl noch etwas wackelig auf den Beinen war.


Eine Woche später ist davon nix mehr zu merken gewesen. Stattdessen hab ich bei Luna eine kleine Beule nahe der OP-Stelle entdeckt. Nicht sehr groß, sodass ich anfangs dachte, das ist noch die Schwellung. Aber auch nach ein paar Tagen hat sich nix weiter getan, sodass ich nochmal beim tierarzt war. Der meinte, ohne sich das groß anzusehen, dass es sich um ein Serom handelt und dass das nicht weiter schlimm und nach 4 Wochen weg ist. Naja..jetzt hoff ich mal, dass er Recht behält.

Hatten eure Mietzen nach ner Kastration auch ein Serom und wie / wann ist es verheilt?
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Beitragvon Chiyo » So 6. Apr 2008, 21:43

Kater Spencer wurde mit 10 Monaten kastriert. Morgens operiert, abends ist er durch die Gegend gehüpft, als wäre nichts gewesen. Mir wurde alleine vom Zusehen ganz schlecht. :-o Geschadet hat es glücklicherweise nicht. :)

Dasselbe bei Becky: Morgens operiert, (mit 11 Monaten), abends war sie so gut wie neu. Sie hatte ein kleines Pflaster auf der Wunde, das sie im Laufe der nächsten Tage abgeknabbert hat.

Keinerlei Probleme, welcher Art auch immer.

Naja, fast keine: Spencer wurde vom wilden Rabauken zur Schlaftablette. 8-|

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Beitragvon gflamme » Mo 7. Apr 2008, 14:16

kann ich bei meinen bislang noch nicht behaupten...

Gut..Luna ist ein wenig schmusiger geworden als vorher, aber trotzdem macht sie genauso viel Unsinn wie vorher.

Und Spunky sowieso...liegt vielleicht daran, dass sie mit 6 Monaten kastriert worden sind. Ich hoffe nur inständig, dass die nicht soooo wild bleiben. Bisschen rumrennen und Blödsinn machen ist ja schön und gut; aber doch bitte nicht die halbe Wohnung verwüsten.

Heut erst wieder..ich komm nach Hause und seh das Übel. Die Kräuterdöschen auf meinem Kühlschrank lagen zum Teil unten. Die Leckerli-Dose, worauf sie es eigentlich abgesehen hatten, lag ebenfalls unten - offen trotz Schraubverschluss und natürlich halb leer.

Und jetzt bei der nachmittäglichen Trockenfuttergabe hab ich den Übeltäter erwischt - oder besser gesagt die Übeltäterin... Luna hat nix fressen wollen ;D

Aber Spunky ist sicherlich auch nicht leer ausgegangen...der hat eh immer Hunger :D
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