Foxi und seine Freunde

Für die Foto-Junkies hier eine eigene Rubrik in der ihr eure Meisterwerke (und alle anderen auch) präsentieren könnt.

Beitragvon Foxi » Mi 6. Jul 2011, 17:32

Hallo,

Foxi hört ja mittlerweile wieder ganz gut auf die Hundepfeife. Sowohl auf meine Hochfrequenzpfeife als auch auf die Holztrillerpfeife die mein Freund vorzugsweise benutzt.

Aber gestern hat er uns verblüfft.

Es hat ja Deutschland gegen Frankreich gespielt. Und mein Freund hat als durchgeknallter Musiker eine Sambapfeife. Das Teil hat 3 Töne und man kann Melodien damit pfeifen.
Jedenfalls als das erste Tor fiel, pfiff er auf dem Ding rum und Foxi kam sofort angeflitzt, schmiss sich vor ihm hin und wartete nun auf seine Belohnung. :-o :-)

Hat er natürlich auch bekommen. :D
Gleich 4 mal. :-)
Foxi
 
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Beitragvon baltrader » Fr 8. Jul 2011, 17:20

:wm4: :wm2:


Ist das süß!!!

baltrader
 
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Beitragvon Foxi » Do 28. Jul 2011, 15:14

Verdammt! ;D ;D ;D

Wenn das nicht einen großen Rückschritt in Sachen Resozialisierung Foxi’s gegenüber großen fremden Hund gibt.

Folgendes hat sich gestern zugetragen:

Mein Freund ist mit Foxi im Dorf Richtung Wald unterwegs.
An einer vielbefahrenen Kreuzung biegt er um die Ecke und sieht dort eine telefonierende Frau mit 2 Hunden an der Leine in einer Entfernung von ca. 10 Metern dort stehen. Der eine Hund recht groß, mindestens Schäferhundgröße und ein etwas kleinerer.

Der große Hund sieht Foxi und reißt mit Geknurre und Gekläffe an der Leine. Foxi hat NICHT gepöbelt, da kam er gar nicht zu. Die Frau kann die Leinen der Hunde nicht mehr halten und lässt los. Der große Hund, nun frei, stürzt sich auf Foxi. Mein Freund schleudert Foxi, von dem Hund weg, zur Seite. Unglücklicherweise war Foxi nun eingeklemmt zwischen Grundstückszaun, Verteilerkasten und einer Holzkiste (auf der anderen Seite des Weges ist die vielbefahrene Straße) und natürlich immer noch angeleint. Er konnte sich also überhaupt nicht wehren. Der große Hund schnappt zweimal nach Foxi. Mein Freund nimmt Foxi nun auf den Arm und wird natürlich prompt angesprungen.

Und die Frau? Sagt einfach nur (immer noch das Handy am Ohr) „das war jetzt aber ein Fehler, Sie können den Hund doch nicht auf den Arm nehmen!“
Ja, was soll er denn sonst machen? Foxi zerfleischen lassen?
Mein Freund hat sie denn auch angebölkt, dass sie erstens aufhören solle zu telefonieren und zweitens ihre Hunde wieder einfangen soll.
Als sie die Hunde wieder unter Kontrolle hatte ist er mit Foxi dann weitergegangen um möglichst schnell von den Hunden und der Frau wegzukommen.

Foxi ist körperlich zwar nichts passiert, der Hund hat scheinbar daneben gebissen, aber er hat auf jeden Fall ein erneutesTrauma erlitten.
Das hat sich dann, wenig später im Wald, auf der Teufelsbrücke gezeigt.
Als er dort auf Kira, die Boxerhündin dort, traf (mit der er sich trotz der Größe inzwischen einigermaßen versteht), wurde sie sehr skeptisch von ihm betrachtet. Mit eingezogenem Schwanz usw. Zweimal hat er sie sogar angezickt, wenn sie ihm zu nahe kam und das obwohl sie sich ihm unterworfen hat.
Das ist so sch… nur weil so eine blöde Tusse ihren Hund nicht im Griff hat, sind vielleicht Jahre an Arbeit dahin. Das kann echt nicht wahr sein.

Ich hoffe mal das Foxi nur gestern noch so schlecht drauf war und jetzt nicht wieder alle großen Hunde anmacht. Wir waren doch schon so weit gekommen, es wurde immer besser. Und jetzt das! ;(

Hättet ihr eure kleinen Hunde nicht auch auf den Arm genommen um ihn zu retten? Ableinen war gar nicht mehr möglich und an der vielbefahrenen Kreuzung auch zu gefährlich.
Foxi
 
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RE:

Beitragvon Bummi-Mutti » Fr 29. Jul 2011, 06:12

[quote][i]Original geschrieben von Foxi[/i]


Hättet ihr eure kleinen Hunde nicht auch auf den Arm genommen um ihn zu retten? Ableinen war gar nicht mehr möglich und an der vielbefahrenen Kreuzung auch zu gefährlich.[/quote]

Nein, vermutlich nicht. Auf den Arm hab ich Lilly noch nie genommen. Ich versuche, den Angreifer wieder los zu werden. Ich denke, auf den Arm nehmen ist IMMER kontraproduktiv. Man kann sowas aus Erzählungen immer nur schlecht beurteilen, aber meine Meinung dazu: Wenn der große Hund ernsthaft zubeißen hätte wollen, hätte er dies auch getan.

lg, Astrid
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Beitragvon Saoirse » Fr 29. Jul 2011, 11:21

Huhu,

hab hier ein bisschen gestöbert und bin begeistert von Foxi und deinen Bildern! Auf manchen Bildern sieht Foxi aus wie ein Schäferhund-Mischling, auf manchen wirkt er nicht größer als ein Dackel, genial! :-o

So ein Süßer! (**)

Zu deiner Frage:

Es ist wohl das denkbar schlechteste, was man tun kann. Seinen Hund in der von dir geschilderten Situation auf den Arm zu nehmen. Der worst case. Das No-Go.

Und trotzdem: ICH hätte mein Beaglechen auch auf diese Weise zu retten versucht. Das weiß ich. Wenn ich mir solche Horror-Szenarien vorstelle, dann gibt es zwei Möglichkeiten: ableinen und hoffen, dass meine Maus dem Angreifer mit ihrer bewährten Hacken-Schlag-Technik entkommen kann oder ich verteidige meinen Hund mit allen Mitteln.

Ableinen könnte meine Flitzemaus retten, ja. Nur wer sagt mir, dass sie auch wiederkommt und sie sich nichts tut? Autos (wie in deinem Fall), Jäger, Verletzungen, Hasen, Panik, Orientierungslosigkeit. Das wäre ein sehr hohes Risiko und ich weiß nicht, ob ich es eingehen würde. :(

Wenn der angreifende Hund nicht "zu" aggressiv ist (ok, blöder formulieren kann man es nicht 8-| ) und ich das Gefühl habe, dass er nicht beißen würde, würde ich sie hochnehmen. Ansonsten: Verteidigung.


Ich wünsche euch (und uns ;) ), dass es nie (wieder) zu solche Begegnungen kommt!! Und ich hoffe sehr, dass Foxi durch dieses Erlebnis nicht zu stark zurück geworfen wurde!



Liebe Grüße,
Steffi
Saoirse
 
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Beitragvon Foxi » Sa 30. Jul 2011, 09:09

Hallo,

ich selbst habe Foxi bisher auch noch nie zum Schutz auf den Arm genommen und bei meinem Freund war es das erste mal das er sich dazu genötigt sah. Denn gerade mein Freund sieht das auch so das man das nicht machen sollte. Da ich selbst nicht dabei war, als das passierte, vertraue ich ihm da, das es wirklich nötig war.
In einer anderen, ungefährlicheren, Umgebung hätte er das sicherlich auch nicht gemacht.

Einen Tag später wollte Foxi nicht fressen, war aber sonst gut drauf.
Und gestern waren wir wieder auf der Teufelsbrücke. Mit Kira war es wieder so wie vor dem Vorfall. Foxi scheint sich also wieder gefangen zu haben. Auch Paula, die belgische Schäferhündin, war da. Auch mit ihr keine Probleme. Einen fremden, großen Hund haben wir seitdem noch nicht getroffen (die meisten kennen wir ja inzwischen). Aber ich glaube er hat es doch besser weggesteckt wie befürchtet.

@Saoirse (Puh, da mußte ich mich jetzt echt anstrengen mich nicht zu vertippen, wie kommst du auf den Nicknamen?)
Ach, ich schreib einfach Steffi ist einfacher :-)

Danke. Ja, Foxi ist echt ein Süßer. :)
Uns ging es wie dir, als wir ihn auf der Homepage vom Tierheim gesehen haben. Wie, der soll nur 38 cm Stockmaß haben? Kann gar nicht sein, muß ein Druckfehler sein! Hingefahren um zu gucken, verliebt und 1 paar Tage später mitgenommen. Obwohl wir eigentlich etwas größeres haben wollten. :-)


Foxi
 
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Beitragvon Crime » Mo 22. Aug 2011, 13:51

Das ist natürlich wenig prickelnd gelaufen.

Aber schon als ich gelesen hab, dass es dein Freund war, der Foxi hochgenommen hat, war mir klar, dass die Situation sehr bedrohlich gewirkt haben muss. Den aus deinen bisherigen Erzählungen schließe ich, dass er eher der "Hunde-regeln-das-schon-unter-sich"-Typ ist.

Nun kennen wir Foxi ja nur aus deinen Erzählungen, aber wenn ich mich an Luke erinnere, wenn der als Welpe eins auf den Deckel bekommen hat, war er meist für ein paar stunden von allen hunden recht beeindruckt, das hat er aber generell nicht auf alle Hunde übertragen. Also sei guter Hoffnung und jetzt nur nicht den Fehler machen beim nächsten großen Hund zu verkrampfen und nach nervösität zu riechen.

Vielleicht gibts ja nen großen, friedlichen hund den ihr nicht kennt aber einer eurer anderen bekannten hunde?

Ich würd ja Luke anbieten aber zum einen wohnt ihr etwas weit weg und zum zweiten ist er gerade in der phase wo er ausprobiert wie weit er bei anderen hunden gehen kann, also grad etwas übertrieben ruppig und wenig zaghaft. Ansonsten wäre er der perfekte Test-Kandidat. ;)

Wie sagen die Rottweiler und Schäferhund-Besitzer. Oh man der prügelt unseren immer durch,
Wie sagen die JRT, Dackel und sonstige Zwergenbesitzer?
"Juhuu Luke dann kann unser kleiner mal wieder richtig spielen" :D
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Beitragvon Foxi » Di 23. Aug 2011, 20:13

@Crime

Inzwischen kann ich behaupten (ist ja schon ein paar Wochen her) das Foxi auch keinen seelischen Schaden genommen hat.
Er benimmt sich genauso wie vorher. Kleinere Hunde sind okay, fremde, große schwarze sind blöd und müssen unbedingt angegiftet werden. Bekannte, große schwarze sind auch okay. Und manche großen mag er nach wie vor einfach nicht.

Heute im Wald kam auf dem Hinweg plötzlich aus einem kleinen Pfad ein großer weißer Hund. Genau in dem Moment als wir dran vorbei wollten. Foxi hat nur geguckt und sich dann abrufen und voraus schicken lassen.

Auf dem Rückweg war es schon etwas brenzlinger. Da kam aus dem Dickicht plötzlich ein Mann mit seinem Rottweiler raus (was der da getrieben hat weiß wohl auch nur er selbst). Das war so ca. 75 m vor uns. Foxi war 30 m vor uns. Erst sprang er drauf zu, dann auf mein rufen (Foxi, bleib!) blieb er stehen. Und blieb solange stehen bis ich da war und ihn anleinen konnte. (Stolz sei... ;) ) Der Typ mit seinem Rottweiler hatte da schon mehr Probleme. Er mußte seinen Hund regelrecht hinter sich herziehen, gut das der angeleint war....
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Beitragvon Crime » Mi 24. Aug 2011, 08:28

oh hatte nicht aufs datum gesehen 8-|

Find es aber super, dass du in so trainiert hast, dass er in diese situation noch ansprechbar war und auch auf dein kommando gehört hat.

Wenn man euch so hört, macht ihr wirklich super große Fortschritte. Find ich richtig klasse!
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RE:

Beitragvon Foxi » Mi 24. Aug 2011, 17:25

[quote][i]Original geschrieben von Crime[/i]


Find es aber super, dass du in so trainiert hast, dass er in diese situation noch ansprechbar war und auch auf dein kommando gehört hat.

[/quote]

Na ja, der Rottweiler war ja relativ weit weg, außerhalb seiner Individualdistanz. Wenn der näher gewesen wäre, weiß ich nicht so genau ob das geklappt hätte. Aber trotzdem danke. :)

Der andere, weiße Hund war dagegen schon recht nah dran, vielleicht 5 m. Aber der war eben weiß.

Allgemein wird Foxi immer umgänglicher mit anderen Hunden. Er scheint langsam erwachsen zu werden, wird ja auch im November schon 5 Jahre. Aber wir machen uns nichts vor, es wird nie so sein wie es mit Crazy war, aber wir machen Fortschriftte.
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