Hund erstochen

Für alles Traurige, laß die Tränen fließen und sag uns, was schlimmes passiert ist.

Beitragvon Dejay » So 14. Feb 2010, 00:44

Ich habe mir nun auch noch die Geschichte aus Sicht der Halterin durchgelesen.

Zum einen @Chiyo, kann ich die Halterin der AB durchaus verstehen. Es war ihr Hund, ihr Liebling der auf solch grausame Weise sterben mußte.

Das sie also parteiisch für ihren Hund und zudem sehr emutional ist, absolut verständlich. Da stimmst du sicherlich zu, oder?

Anderseits gibt es ein paar Ungereimtheiten. Welche mir im einzelnen aufgefallen sind möchte ich aber nochmals überdenken, vielleicht auch den Artikel sowie die Post´s der Halterin in aller Ruhe, vor allem wenn ich richtig wach bin durchlesen.

Mir liegt es fern den Mann an den Pranger zu stellen sowie seine Aussage in Frage zu stellen.

Schade das das Geschehen aus seiner Sicht nirgens niedergeschrieben steht, so ist es doch ziemlich einseitig.

Diskussionswert finde ich aber weniger diese tragische Geschichte im Einzelnen sondern vielmehr die Situation an sich.

Ich wüßte nicht wie ich als Halterin des getöteten Hundes, aber auch nicht als Halter des Retrievers gehandelt hätte.
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Beitragvon nina und splash » So 14. Feb 2010, 08:28

hallo zusammen
vielleicht hat das ganze seinen ursprung ja [URL=http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/winterthur/HundeAttacke-mit-toedlichen-Folgen-war-Notwehr/story/18218354]hier[/URL] :

gruss nina
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RE:

Beitragvon Chiyo » So 14. Feb 2010, 13:51

[quote][i]Original geschrieben von Dejay[/i]
Ich wüßte nicht wie ich als Halterin des getöteten Hundes, aber auch nicht als Halter des Retrievers gehandelt hätte.[/quote]
Ich glaube schon, daß ich es wüßte:

als Halterin des getöten Hundes wäre ich traurig, aber ich würde vor allem mir Vorwürfe machen, weil ich meinen Hund in unübersichtlichem Gelände von der Leine gelassen habe. Das ist ein Risiko, solange der Hund nicht zuverlässig gehorcht. (Ätzend: ich hasse diese Spazierwege hierzulande mit den ganzen Hügeln, weil ich erst etwas sehen kann, wenn ich oben bin. ;D )

als Halterin des Retrievers hätte ich nichts getan, sondern abgewartet, was passiert. Ich würde mich nicht mit einem großen Hund anlegen, um Ellis oder Mieke zu beschützen. Wenn schon jemand gebissen wird, dann bitteschön nicht ich. 8-|

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Beitragvon Dejay » So 14. Feb 2010, 20:04

Ersteinmal möchte ich schreiben was mir am der Bericht der Halterin aufgefallen ist (allerdings ohne nochmals nachgelesen zu haben).

Sie schrieb einmal das der Hund aus ihrem Sichtfeld, also hinter dem Hügel, verschwand. Da stimme ich dir zu Chiyo, das sollte nicht so sein auch nicht wenn sich selten Spaziergänger dorthin verirren.

Dann schrieb sie in 15 Sekunden hätte der Mann 9 Mal zugestochen. Das scheint mir eher untertrieben. Ich glaube nicht das der Hund sich gleich mehrmal hintereinander und ohne zu wehren, in so einer kurzen Zeitspanne, stechen läßt.

Wenn ich allein sehe wie sich meiner bei einer simplen Spritze beim TA wehrt 8-|

Das Messer wäre verschwunden und Niemand hat danach gesucht?

Und wieso läßt man den Hund nicht woanders obduzieren wenn der TA das angeblich nicht kann?

Mir fehlt aber immer noch die Sichtweise des Mannes daher denke ich, könnte die Halterin des getöteten Hundes noch so gegenargumentieren. Es bliebe weiterhin ungeklärt.

Von daher warte ich mal ab ob es noch eine Fortsetzung gibt.

Was ich als Halterin des getöteten Hundes täte:

In erster Linie natürlich unendlich traurig sein aber:

Ich würde alles Nötige in die Wege leiten um den Sachverhalt aufzuklären. Angefangen von der Messersuche (und wenn ich das selbst tun müßte) bis hin zur Veranlassung einer Obduktion.

Selbstverständlich würde ich den Mann auch anzeigen. Auf was diese Anzeige begründet wäre müßte ich dann mit (m)einem Anwalt klären.

Als Halter des Retrievers hätte ich, sofern ich meinen Hund ernsthaft in Gefahr gesehen hätte, vermutlich auch aktiv eingegriffen, auch wenn man immer sagt das solle man nicht tun.

Hätte ich Damals z:B. nicht eingegriffen als meine Cindy sich mit einer Staffhündin hatte, dann wäre es vermutlich für beide übel ausgegangen, für meine viellleicht sogar tödlich?, ich weis es nicht.

Auf jeden Fall ging es da um einen Welpen und Cindy hatte sich mit der Mutter dessen angelegt weil sie das Recht den Kleinen zu erziehen für sich in Anspruch nahm. Daneben stand aber auch noch ein weitere Staffhündin (gehörte zu der einen) die im schlimmsten Fall auch noch mitgemischt hätte,

Man handelt eben nicht immer rational wenn es um den eigenen geliebten Hund in einer Gefahrensituation geht, zumindest ist es bei mir so.
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